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Jugi Meisterschwanden am ETF 2013

Hans-Ulrich Joost
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Schulstufenbarren Jugi Meisterschwanden
Jugi Meisterschwanden mit den neuen Shirts am ETF

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Sonntag, 16. Juni 2013, lautes Geschnatter bereits schon um halb sechs in der Früh vor der Post Meisterschwanden. Wer ist denn schon um diese Zeit unterwegs? Die Mädchen und Jungs der Jugi Meisterschwanden haben sich pünktlich versammelt, es geht ans Eidg. Turnfest nach Biel. Nach dem Appell durch Yvonne und Markus Siegrist stürmten die 52 Kinder, 8 Jugileiter und eine grosse Schar Supporter den Bus nach Wohlen. In Wohlen hiess es das erste Mal Umsteigen. Ob das gut geht? Ja natürlich, Yvonne mit dem Maskottchen auf dem Schirm zuvorderst, dann eine riesige Schar Kids, dazwischen Eltern und Leiter, am Schluss der „Besenwagen“ der dafür besorgt war, dass nichts liegen blieb. Auch das Umsteigen in Lenzburg und Olten klappte ohne Probleme. Nun waren wir im richtigen Zug nach Biel. Schnell noch rasch eine Verpflegung aus dem Rucksack und schon bald erreichte unser Zug den Bahnhof. Fabienne und Sabrina waren bereits am Vortag angereist, um unsere Jugi fristgerecht anmelden zu können. Wie vereinbart erwarteten sie uns bereits schon am Bahnhof. Jetzt hiess es aber sich beeilen, denn schon eine Stunde später absolvierten wir bereits unseren ersten Wettkampfteil. Die Teilnehmer der Pendelstafette reisten weiter mit dem Bus nach Ipsach und die 8 Reckturnerinnen marschierten zügig zur Turnhalle am Ufer des Bielersees. Den Reckturnerinnen reichte die Zeit gerade zum Umziehen und sich kurz aufzuwärmen und schon hiess es: Am Reck sehen wir die Jugi Meisterschwanden. Sie zeigten ihre neueinstudierte Reckübung. Einige Haltungs- und Spannungsfehler waren gut sichtbar, die Synchronität zur Musik fehlte teilweise auch, aber im Grossen und Ganzen zeigten sie eine solide Vorführung, die mit der Note 7.80 bewertet wurde. 44 Mädchen und Knaben standen bei der Pendelstafette im Einsatz. Es galt 60 m so schnell wie möglich zu springen. Sie zeigten im Laufzelt einen tollen Einsatz und wurden mit der Note 8.21 belohnt. Für den 2. Wettkampfteil hiess es 33 Kids nach Biel zu verschieben. Schon 90 Minuten später steht der nächste Einsatz in Biel auf dem Programm. Die Garderoben in der Turnhalle überfüllt und es pressiert. Einige suchten sich gleichwohl ein Plätzchen in der Garderobe, andere zogen sich hinter einem Baum um, allen noch die Frisuren verpassen und schon geht’s weiter. 7 Mädchen und 4 Knaben zeigten in der Turnhalle unter der Leitung von Barbara Fleischer und Claudio Meneghin die Gerätekombination. Diese Kids absolvierten zum ersten Mal einen solchen Wettkampf. Gross war die Nervosität. Aber es klappte gut und sie erreichten mit ihrer Vorführung die Note 7.45. In Ipsach waren unterdessen 21 Weitspringer im Einsatz. Betreut von Nicole Lüscher, Sabrina Siegrist, Markus Thöni, Janine Fischer und Fabienne Joost, erreichten sie gute Weiten. Je 3 Versuche standen den Jugikids zur Verfügung. Der weiteste Sprung kam in die Wertung. Für den Weitsprung wurde der Jugi Meisterschwanden die Note 7.68 gutgeschrieben. Im Gerätezelt zeigten 20 Mädchen im Alter von 7 – 16 Jahren ihre Schulstufenbarrenübung unter der Leitung von Ursi Joost. Ungewohnt die Umgebung, ungewohnt die Schulstufenbarren ohne Bodenbretter, aber was solls, sie zeigten eine ihrer besten Vorführungen und wurden mit der Note 8.48 belohnt. Noch kurz einen Fototermin, umziehen und es geht weiter zuerst zu Fuss durch das Festgelände und dann mit dem Bus retour nach Ipsach. Inzwischen haben auch die Weitspringer ihren Wettkampf beendet. Wir alle konnten im Schatten unser Mittagessen geniessen. Um 12.34 Uhr startete unser 3. und letzter Wettkampfteil. 9 Mädchen zeigten, in der inzwischen recht intensiv brennenden Sonne, ihre Kleinfeldgymnastik auf dem Rasen. Ihre Vorführung wurde von den Wertungsrichtern mit der Note 8.50 belohnt. Im Hindernislauf starteten gross und klein. Da hiess es balancieren, springen, durch den Reif klettern und über eine Holzwand klettern. Kraft, Schnelligkeit und Geschicklichkeit war gefragt. Dass ein Jugimädchen den Hindernislauf mit seinen Flip-Flops absolvierte, obwohl eine grosse Anzahl Leiter und Eltern neben der Bahn standen ist nur eine der vielen, kleinen und lustigen Anekdoten. Nick Fleischer absolvierte den Hindernislauf in einer fabelhaften Zeit. Laut Kampfrichter war dies die schnellste Zeit von diesem Tag. Leider konnten wir noch nicht herausfinden, ob es überhaupt die schnellste Zeit war. Aber Kompliment an Nick: Das war supergenial! Der Hindernislauf kam mit der Note 7.56 in die Wertung. Ab jetzt war Erholung angesagt! Wasser- und Schlammschlacht am Brunnen, Glaces schlecken, Wettbewerb ausfüllen oder auch nur Musikhören und lesen, schnell verging die Zeit. Schon hiess es: Rucksackpacken und „Fötzele“. Retour auf dem Festgelände in Biel, waren wir schon alle wieder durstig. Den kurzen Aufenthalt wurde benutzt um rasch eine schicke, weisse Sonnenbrille zu holen und sich ein Autogramm von Ariella Käslin zu ergattern. Müde aber zufrieden machten wir uns auf den Heimweg. Im 1.-Klasse-Wagen durften wir von Biel bis nach Lenzburg fahren. Eigentlich rechneten wir in Lenzburg mit einem halbstündigen Aufenthalt, so dass nochmals rasch eine Runde Glaces organisiert wurde. Unsere Überraschung war gross, als wir erfuhren, dass wir im Extra-Bus nach Meisterschwanden fahren durften. Unsere Busfahrerin war aber so nett, dass sie auf uns wartete und wir in aller Ruhe noch die letzten Glaces vom Tag geniessen konnten.

Mit dem guten Resultat von total 23.81 Punkten erreichten wir den tollen 56. Rang in der ersten Stärkeklasse.

Ein ganz dickes Dankeschön an alle unsere Jugi-Kids. Wir Leiter sind megastolz auf euch und eure Leistungen. Dieser Dank gilt aber auch Yvonne und Markus Siegrist, die die Hauptverantwortung während des ganzen Wettkampftages trugen, all den grosszügigen Glaces- und Getränkespender, dem Fahnenträger Markus Lüscher, der uns mit der Vereins-Fahne den ganzen Tag begleitet, den Eltern, die uns als Supporter unterstützten und natürlich allen Jugileitern.

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