Leserbeitrag
Hot Stuff – Mixed-up trainiert heisse Rhythmen

Jacqueline Fuchs
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Das sprühende, musikalische Feuerwerk von Hot Stuff wird zwar erst im Herbst 2016 gezündet, doch der Startschuss zum neuen Programm fiel bereits am Probewochenende im luzernischen Vitznau. Die 40 Sängerinnen und Sänger des Oltner A-capella-Chors Mixed-up trafen sich dort zum intensiven Probewochenende und stiessen gemeinsam auf das neue Projekt an. Zum ersten Mal bot Gitte Deubelbeiss, die den Chor seit mehr als zehn Jahren leitet, bereits am Freitag einen Workshop an. Rhythmus und Percussion standen im Zentrum des prall gefüllten Programms. Mit Stäben, Bechern oder dem eigenen Körper konnte jeder einzelne sein Rhythmusgefühl testen und gründlich schulen. «Für einen A-capella-Chor ist ein gutes Taktgefühl ganz entscheidend, da wir ja ohne Begleitung singen», erklärt Gitte Deubelbeiss. «Deshalb muss immer wieder jedes einzelne Chormitglied trainieren und an sich arbeiten.» Höhepunkt und für einige Teilnehmer sicher die grösste Herausforderung war eine Line-Dance-Session zum Rockabilly-Stück «Crazy little thing called love» von Freddie Mercury. Nach nur einer Stunde hatten auch (fast) alle der nicht so tanzerprobten Männer die Choreografie intus. Nach der Kür kam dieses Mal die Pflicht: Am Samstag und Sonntag konzentrierten sich die Mixed-up-ler voll auf die neuen Songs für das neue Programm Hot Stuff. Es wurde nicht nur an bereits erarbeiteten Stücken gefeilt, auch neue Lieder wurden einstudiert. Unter der Mischung aus Pop- und Rocksongs, Balladen und jazzigen, bluesigen Stücken werden wieder viele Ohrwürmer sein, die das Publikum mitreissen. Und damit die Emotionen und heissen Rhythmen auch beim Zuhörer ankommen, führte Gitte Deubelbeiss mit dem Chor während der zwei Tage immer wieder Stimmübungen durch: «Es ist nicht nur wichtig, die richtigen Töne zu singen», betont die mitreissende und stets motivierende Erlinsbacherin. «Wir wollen den ganzen Körper als klingenden Resonanzraum nutzen und begleitet von witzigen Choreos eine ausdrucksstarke Show erarbeiten. Damit werden wir unseren Konzertbesuchern wieder den einen oder anderen Hühnerhaut-Moment bescheren.»

Text: Stefanie Zuk

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