Leserbeitrag
Handwerk der traditionellen Holzernte

Marcel Siegrist
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Kürzlich lud die Bürgergemeinde Starrkirch-Wil die Starrkirch-Wilerinnen und Starrkirch-Wiler zu einer Filmvorführung ein, bei der das Handwerk der traditionellen Holzernte in Erinnerung gerufen wurde.

Rund 30 Einwohnerinnen und Einwohner nahmen die Einladung an und trafen sich im Dorfchäller zu dieser Filmvorführung. Diese Filmdokumentation wurde zusammengestellt vom Förderverein des Forstmuseums Ballenberg. Dieser Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, über die Bedeutung des Waldes, seine Nutzung und Pflege aufzuklären und die vielfältigen Verwen­dungsmöglichkeiten seiner Erzeugnisse bewusst zu machen.

Die Arbeit im Holz war früher aufwändig und verlangte Können, Kraft und Übung. Ganz anders als heute, wo viel mit maschinellen Mitteln gearbeitet wird. Willi Steiner aus dem Kanton Aargau und Hans Wilhelm aus dem bündnerischen Prättigau erzählten von der mannigfaltigen Arbeit im Holz, schildern Erfahrungen und Erlebnisse aus alten Zeiten. Historisches Filmmaterial aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gewährte einen Einblick in die damaligen Arbeits­abläufe und zeigt die traditionellen Werkzeuge der Holzernte im Einsatz. Von der Auswahl der Bäume über das Fällen, Transportieren, bis hin zur Lagerung, zeigten die interessanten und dokumentarischen Filmbeiträge ein heute beinahe in Vergessenheit geratenes Kapital der Schweizer Waldarbeit.

Vor dem Apéro standen Bürgergemeindepräsident Horst Gschwind und der Präsident der Forstkommission, Hans Aeschbacher, für Fragen Red und Antwort. Der anschliessende, gemeinsame Apéro rundete diesen Abend in gelungener Art und Weise ab.