Leserbeitrag
GV der SP Schönenwerd

Arno Oppliger
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Die Schönenwerder Sozialdemokraten trafen sich am 16. Mai zu ihrer Generalversammlung nach den Gemeinderatswahlen, an denen sie keine Kandidat(inn)en stellen konnte. Hundert Jahre lang vertrat die Sozialdemokratische Partei im Gemeinderat der Einwohnergemeinde Schönenwerd die Anliegen der Arbeiterinnen und Arbeiter. Das beste Resultat erzielte die Partei anlässlich der Gemeinderatswahlen 1977, als sie acht Räte (von 24) delegieren konnte. Trotzdem kam an der Versammlung keine Untergangsstimmung auf. Die SP wird sich in den kommenden vier Jahren Gedanken darüber machen müssen, wie sie wieder Leute motivieren kann, die bereit sind, ein Amt in der Gemeindeorganisation zu übernehmen. Die Gemeinde ist jetzt wie vor 1912 in der Hand der Rechtsparteien. Wie Fredy Wingeier mitteilen konnte, hat der Gemeinderat beschlossen, dass unter bestimmten Bedingungen auch weiterhin Sozialdemokratinnen oder Sozialdemokraten für die Arbeit in Kommissionen oder Ausschüssen berücksichtigt werden können, wenn ein Interesse vorliegt. – Die statutarischen Geschäfte konnten speditiv erledigt werden. Jahresbericht, Kassenbericht und Revisorenbericht fanden einstimmig Zustimmung. Dem Vorstand gehören für mindestens ein Jahr an: Fredy Wingeier, Peter Zweifel, Pascal Monnerat und Andrea Meier. – Der Antrag von Peter Zweifel, das diesjährige Rosenfest in Schönenwerd durchzuführen, fand eine Mehrheit. Gleichzeitig eine Jubiläumsfeier aus Anlass des hundertjährigen Bestehens der SP-Ortspartei, welche im Jahr 2012 fällig gewesen wäre, durchzuführen begeisterte aber nicht sonderlich, da der Aufwand recht gross ist. – Bei einem guten Essen vom «Griech» (Hotel Winkel) klang der Abend gemütlich aus.

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