Leserbeitrag
Glanzvolles Konzert in der Kirche Schlieren

Marcel Siegrist
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Am Samstagabend, den 23.März 2013 ging ein Doppelkonzert mit Beginn um 19.30Uhr in der refor-

mierten Kirche Schlieren“über die Bühne“. Dargeboten wurde es vom Musikkorps der Heilsarmee Zürich- Nord unter der Leitung von Christoph Huber und dem Jodlerklub Schlieren.

Das erfreulich zahlreich erschienene Publikum wurde nett begrüsst vom Tubisten David Heusser und vom Posaunisten und Gruppenleiter Sammy Walzer, die auch gekonnt durch’s Programm führten. Kraftvoll starteten die 22 Männer und Frauen mit dem Marsch „Heaven came down und einer Hymne „Saviour, like a Shepherd lead us“.Darauf trug der Jodlerklub die Lieder „Bärgblueme“ von Emil Herzog und unsere Jodlerinnen Magrit, Ruth und Hanny im Terzett „So schön wär’s uf der Wält“ von Mathias Zogg vor. Nun erklang das Cornett-Solo „Einsamer Hirte“ von James Last,Solist William Gurtner mit den Flötistinnen Eveline Widmer und Joelle Toscan und vom Korps das Lied „You and me“( der Vortrag der Heilsarmee-Band „Takasa“ am European Song Contest in Malmö). Der Jodlerklub sang nun die Lieder „I freu mi“ von Paul Meier und „Jödele-Bödele“ von Hans W. Schneller. Nun füllten die Bläser die recht gut besetzte Kirche mit dem schmissigen Marsch „Valor camaradas“ und der Hymne „Teil mis Joch“.

Es folgten die Lieder „Alp-Summer“ von Hans W. Schneller und etwas Lokalkolorit mit „Ja bi üs im Limmattal“ von Josef Baschung. Etwas ruhiger erklang das Euphonium-Solo „Love lifted me“, ge-

fühlvoll interpretiert von Christoph Beeler.

Der Jodlerklub schloss sein Programm mit den bekannten Liedern „Kamerade“ von Mathias Zogg und „Däheim“ von Franz Stadelmann ab. Als „pièce de résistance“ erklang von Bläsern und Chor gemeinsam „Nimm Dir chli Zyt“ von Christoph Walter mit Text von Annegret Walter, wobei bei der Wiederholung des Stücks das Publikum zum Mitsingen aufgefordert wurde( der Text fand sich auf dem Konzertprogramm.

Was am gelungenen und allgemein gelobten Konzertanlass negativ auffiel: die Herrschaften von Gemeinde- und Stadtrat, oder der Kulturkommission, die sonst so gerne das lebhafte Kulturangebot der Stadt Schlieren hervorheben glänzten gesamthaft durch Abwesenheit!

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