Leserbeitrag
Essen im Wilden Mann in Frenkendorf

Dieter Wundrak-Gunst
Drucken
Teilen
Bilder zum Leserbeitrag
6 Bilder
IMG_9942.JPG Das Pächterehepaar vom Wilden Mann Familie Avdo @ Safeta Zecevic
IMG_9940.JPG Gepflegt zu Essen, das ist auch eine Kultur
IMG_9941.JPG Der Speisesaal
IMG_9939.JPG Es hat am Stammtisch die Zeitungen von der Region
IMG_9938.JPG Das Pächter Ehepaar Zezevic

Bilder zum Leserbeitrag

Heidi Wundrak-Gunst

Mit dem Wissen, was wir essen macht GEMEINSAM so richtig Spaß! Natürliche Grundprodukte und Frisches aus der Region von unserm Baselbiet mit der Vielfalt von Aromen und Gewürzen in teils frechen Präsentationen.

Und beschreiben wir ein wenig die Geschichte vom Wilden Mann in Frenkendorf.

An der Terrassenkante des Dorfes gelegen und auch sichtbar der markante Saalbau und Gasthof zum Wilden Mann als ein Wahrzeichen von Frenkendorf, früher wie heute. In seiner heutigen Form besteht er seit Dezember 1966, doch seine wechselhafte Geschichte ist um Jahrhunderte älter. Nur dieser Satz soll die Vergangenheit verdeutlichen: Ein Gesuch von 1655 war der Antrag um Erteilung einer Wirtschaftsbewilligung. Und Frenkendorf war früher ein Kurort. Ich zitiere: Ein 1856 herausgegebener Baedeker erwähnt den"Curort Frenkendorf". Es war insbesondere der Arzt Rudolf Kubli-Seiler, der den Wilden Mann als Hôtel du Sauvage und Frenkendorf als klimatischen Luftkurort anpries.

Die schräg gegenüber liegende Liegenschaft Hauptstrasse 1, das heutige Kaffee-Stübli Sommer, diente dem Hôtel du Sauvage als Dépendence. Im übrigen betätigte sich Kubli als Steuereinzüger, wie ein Schreiben aus dem Jahre 1902 beweist.

Und so war der Briefkopf des Wilden Mann von 1890

KLIMATISCHER LUFTKURORT FRENKENDORF Rudolf Kubli-Seiler Arzt

Aktuelle Nachrichten