Leserbeitrag
EDU Rheinfelden lud zum Vortrag ein

Daniel Zingg hielt am vergangenen Feitag einen Vortrag zum Thema Minarettverbot im Saal Werkhof Schallen, Möhlin.

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Daniel Zingg ist Mitglied des Schweizerischen Iniativ-Komittees: Gegen den Bau von Minaretten. Zu Beginn des Vortrages betonte er, dass er kein Moslemhasser sei, sondern aufgrund seines Glaubens jeden Menschen liebe, wie er sei. Doch dies hindere ihn nicht, entschieden gegen den Machtanspruch des Islams in der Schweiz vorzugehen. Als grosser Kenner der Materie gab Daniel Zingg kompetent Auskunft über den Hintergrund und die Symbolik des Minaretts. So erklärte er, dass zum Beispiel im moslemischen Tadschikistan das Minarett verboten sei, um dem radikalen Islam Einhalt zu gebieten.
Weiter informierte er auch, dass die Moschee in Wangen bei Olten, die vor kurzem ein Minarett eingeweiht habe, in Verbindung mit den grauen Wölfen stehe, die in der Türkei als extremistische Gruppe verboten sei. Ebenso sagte Zingg, dass ein Minarettverbot in keiner Weise die Religionsfreiheit von Muslimen einschränken würde. Die meisten Muslime in der Schweiz seien sogar froh, wenn sie keine Minarette in der Schweiz hätten, denn damit würden sie aufgerufen, sich deutlich zu ihrer islamischen Richtung, als Sunniten oder Schiiten, zu bekennen, was erfahrungsgemäss zu Konflikten führe (wie im Irak).

Bewegend waren auch Zinnggs Berichte über ehemalige Muslime, die zum Christentum konvertierten und die in der Schweiz deswegen mit dem Tod bedroht würden. Darum rief er auf, ein Ja zur Volksinitiative „Gegen den Bau von Minaretten" am 29.11.09 einzulegen.

EDU Bezirke Laufenburg und Rheinfelden,
Pascal Zimmermann

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