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Die Fülle des Lebens - Firmung in Merenschwand

Daniela Wigger-Züger
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Am Pfingstmontag, den 25. Mai 2015, trafen sich 19 Firmlinge samt ihren Paten vor der Pfarrkirche St. Vitus in Merenschwand. Beim feierlichen Einzug in die Kirche wurden sie, nebst dem Bischofsvikar Ruedi Heim, dem künftigen Pastoralraumleiter Pfarrer Georges Schwickerath und dem heimischen Pater Jerzy, von nicht weniger als 13 Ministranten begleitet.

Zu Beginn des Gottesdienstes begrüsste die Katechetin Xenia Schmidlin alle Anwesenden und verlas einen Brief von Bischof Felix Gmür, welcher sich kurzfristig für diese Firmung entschuldigen musste, da er nach Rom berufen wurde. Die Begrüssung von seinem Stellvertreter Bischofsvikar Ruedi Heim fiel äusserst herzlich aus. Mit den Worten: „Ich hoffe ich bin mehr für Euch als nur ein „Ersatzwagen!“, hatte er sich bereits die ganze Aufmerksamkeit der Gottesdienstbesucher gesichert. Die Kirche war sehr gut besucht und alle lauschten gebannt den Worten des Firmspenders.

In seiner Predigt zitierte er verschiedene Schlagzeilen aus dem Beilageblatt Friday der Tageszeitung 20 Minuten – in der heutigen Zeit werde einem immer wieder das Gefühl vermittelt man müsse „In-sein“. In- und Out seien die Schlagwörter der heutigen Zeit. Dies seien aber nur rein äusserliche Angelegenheiten. Wichtig sei die Fülle des Lebens und vor allem das „Sich-Selber-Werden, bzw. Sein“! Während der Firmspende nahm er sich für jeden Firmling genügend Zeit um ein paar persönliche Worte zu wechseln und jedem Einzelnen aufmerksam zuzuhören. Der Gottesdienst wurde untermalt vom Gesang des Kirchenchors mit Unterstützung der Sopranistin Valeria Dora unter der Leitung von Flavio Dora.

Im Anschluss an diese eindrückliche Firmung lud der Kirchenpflegepräsident Roger Klausner im Namen des Pfarreirates alle Anwesenden zu einem Apéro vor der Kirche ein. Bei idealen Wetterverhältnissen spielte der Musikverein Merenschwand ein Ständchen auf dem Kirchplatz. Bischofsvikar Ruedi Heim nahm sich auch jetzt wieder die Zeit um Gespräche zu führen und um für Erinnerungsfotos zu posieren.

Die erste Enttäuschung über die kurzfristige Absage von Bischof Felix Gmür war bei uns gross. Der Bischofsvikar Ruedi Heim hat uns aber alle in seinen Bann gezogen, ein überaus sympathischer und imponierender „Ersatzwagen“ – wir werden uns die Fülle des Lebens und das „Sich-Selber-Sein“ immer wieder gerne in Erinnerung rufen.

Im Namen des Pfarreirates möchten wir uns bei allen bedanken, welche zu dieser wunderschönen Feier beigetragen haben – sei es vor, während und nach der Messe.

Den Firmlingen wünschen wir auf ihrem weiteren Glaubensweg alles Gute und das Erleben der ganzen Fülle des Lebens.

Pfarreirat Merenschwand – Benzenschwil/dw

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