Leserbeitrag
Das Kapuzinerkloster Banne der Märchen

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1. Solothurner Märlitag Die Figurenspielerin Veronika Medici erzählte und spielte das Märchen vom Fischer und seiner Frau.

1. Solothurner Märlitag Die Figurenspielerin Veronika Medici erzählte und spielte das Märchen vom Fischer und seiner Frau.

Sehr viele sassen auf Kissen am Boden, hörten gespannt, staunten, teils mit offenen Mündern. Um die 700 Kinder, Jugendliche, Eltern, Grosseltern und weitere Interessierte folgten am Sonntag im Kapuzinerkloster den Märchen, Sagen und Erzählungen in den diversen Räumlichkeiten des Klosters oder auch mal im Freien.

Der erste Solothurner Märlitag stiess auf ein Interesse, das in diesem Ausmass der organisierende Verein Solothurner Märlitag nicht erwartet hatte. Da herrschte zeitweise regelrechtes Gedränge. Zur mittäglichen Essenszeit hiess es Schlange stehen oder sonst wo warten. Um die Erzählerinnen und Erzähler sammelten sich meistens Trauben von Menschen. Stühle hatte es bald mal viel zu wenige, so setzte man sich halt eben auf den Boden. Die Märchen, Sagen und oft tiefgründigen Erzählungen zogen Jung wie Alt, Klein und Gross völlig in ihren Bann. In einer Zeit des virtuellen Spiels scheint das "analoge", authentische Erzählen und Zuhören ein echtes Bedürfnis.

So steht denn auch bereits fest: es gibt einen nächsten, 2. Solothurner Märlitag am Sonntag, 25. Oktober 2020.