Leserbeitrag
Adventskonzert - Eine gelungene Premiere

Barbara Kaufmann
Merken
Drucken
Teilen

Der Jodlerklub «Alpenglühn» Etziken, der Kirchenchor Aeschi, der Männerchor Etziken und die Musikgesellschaft Etziken luden am Abend des 9. Dezember 2018 zu ihrem ersten gemeinsamen Adventskonzert in die katholische Kirche St. Anna in Aeschi ein. Trotz garstigem Wetter zog der Anlass ein zahlreiches Publikum an, welches die Kirchenbänke bis auf den letzten Platz und sogar noch etwas darüber hinaus füllte. Die Kirche war stimmungsvoll mit zahlreichen Teelichtern geschmückt, was dem Anlass eine feierliche Note verlieh.

Der katholische Pfarrer Beat Kaufmann eröffnete den Abend mit den Worten «Seelig die Zeiten der Untätigkeit, denn in ihnen arbeitet unsere Seele». Er und die reformierte Pfarrerin Monika Garruchet luden die Anwesenden dazu ein, etwas innezuhalten und die Klänge dieses besonderen Abends auf sich wirken zu lassen.

In einem ersten Teil gab jeder der Vereine sein eigenes Programm zum Besten. Dabei eröffnete der Männerchor sein Konzert von der Empore aus. Er steht unter der Leitung von Robert Flury und wurde begleitet von Organist Roman Halter. Nach dem gefälligen Kurzkonzert des Chors leitete das letzte Stück «Adventsjodel» passend über zum Jodlerklub, der im Jahr 2020 sein 100-Jahr Jubiläum feiern darf. Unter der Leitung von Jakob Tobler gaben die 14 Männer und Frauen in Mutzen und Trachten gekleidet vorne im Chor zwei wunderbare Jodellieder wieder. Der Kirchenchor, der wie der Männerchor auch unter der Leitung von Robert Flury steht, übernahm von der Empore aus und füllte den Kirchenraum stimmgewaltig mit seinem vierstimmigen Gesang. Den Abschluss bildete die Musikgesellschaft Etziken unter der Leitung von Ruedi von Arx, die unter anderem die bekannten Klänge von «Amen» und «I will follow him» zu ihrem Besten gab.

Als Höhepunkt des Abends formierten sich die rund 80 Mitwirkenden vorne im Chor der Kirche zu einem ausdrucksstarken Zusammenspiel. Das «Glory, Glory, Halleluja» von «When the Saints go Marching in» ging unter die Haut und wurde vom begeisterten Publikum frenetisch beklatscht. Gesteigert werden konnte diese Stimmung nur noch, indem beim letzten Stück auch das Publikum miteinbezogen wurde und mit Begleitung der Musikgesellschaft das traditionelle «Stille Nacht» gesungen wurde.

Beim im Anschluss ausgeschenkten Glühwein und Punsch sah man viele erfreute Gesichter, die den Abend gesellig ausklingen liessen.