Leserbeitrag
9. Generalversammlung der SVP-Ortspartei Muri

Neue Vorstandsmitglieder gewählt

Marcel Siegrist
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Vor gut einer Woche fand im Rest. Rebstock in Muri die 9. Generalversammlung der SVP-Ortspartei Muri statt. Präsident Benjamin Brander konnte nebst den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch verschiedene Grossratskandidaten/innen begrüssen. Die ordentlichen Geschäfte der GV wie Protokoll, Jahresrechnung, Revisorenbericht und Jahresprogramm gaben keinen Grund zur Diskussion und wurden alle genehmigt. So auch der Jahresrückblick des Präsidenten, der das vergangene Jahr so nochmals aufleben liess.
Veränderungen gab es jedoch bei der Zukünftigen Zusammensetzung des Vorstandes. Leider musste sich der Vorstand vom langjährigen Mitglied Hansi Konrad verabschieden. Er hat seinen Rücktritt eingereicht, weil er nicht mehr in Muri wohnhaft ist und deshalb den Platz wieder für jemand Neues aus Muri im Vorstand freimachen will. Anstelle von ihm konnte der Vorstand Stefan Frey vom Steinäcker gewinnen. Da im kommenden Jahr viel Arbeit anfallen wird, wurde beschlossen den Vorstand zu erweitern. Ebenfalls wurde deshalb der Vorstand ergänzt mit Walter Ruf. Der im Globo gewählte neue Vorstand setzt sich nun aus folgenden Personen zusammen: Herbert Meier, Benno Stöckli, Markus Weishaupt, Esther Rothen, Milly Stöckli, Marco Schriber, Albin Stierli, Stefan Frey, Walter Ruf und Benjamin Brander. Der letztere wurde auch als Präsident für die nächsten zwei Jahre bestätigt.
Im Anschluss an die GV informierte Pascal Furrer, Grossrat und kantonaler Parteisekretär der SVP aus Staufen über die Auswirkungen des Bildungskleeblattes. Mit gut verständlichen Worten erklärte er die ganze Vorlage und zeigte seine Vor- und Nachteile auf. Leider verschwinden die wenigen Vorteile bei der Umsetzung des ganzen, weil sie so verpackt werden, dass man nicht mehr zustimmen kann. Er zeigt auch grosse Bedenken bei der Ermittlung der Kosten. Seiner Befürchtung nach würde es vermutlich mehr kosten verursachen, als bis jetzt angenommen. Besonders die neue Strukturierung der Klassenzimmer verursacht an vielen Orten bauliche Massnahmen, die bis jetzt noch niemand so genau abschätzen kann. Zu viele Fragezeichen und Unsicherheiten sind mit der ganzen Bildungskleeblattreform verbunden. Auch das enorme Tempo der Reform kann nichts gutes bedeuten. Auswertungen und Erfahrungen von Versuchen können nicht einbezogne werden, da sie noch nicht abgeschlossen oder noch nicht fertig ausgewertet sind. Ebenso fehlt ein bisheriger Vergleicht, weil es eine solche Reform mit diesen Strukturen bis jetzt noch nirgends gibt.
Gerade weil diese Reform mit so vielen Fragezeichen, Unklarheiten und Ungewissheiten daherkommt, muss sie abgelehnt werden. Es brauche zwar Verbesserungen im Aargauer Schulsystem, doch diese sollen auf der bisherigen Basis aufgebaut werden.
Nach der im Anschluss interessanten Diskussion konnte die GV um 22.00 Uhr beendet werden.

Der Präsident

Benjamin Brander

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