Leserbeitrag
20. GV Alte Schmitte Seengen

Yvonne Fischer
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Der Verein Alte Schmitte Seengen feierte an der GV sein 20-jähriges Bestehen. Im Mai 1992 konnte die Schmitte nach einer umfassenden Renovation eröffnet werden und ein Jahr später, also vor zwanzig Jahren, wurde der Schmittenverein gegründet.
Erfreulich viele Mitglieder besuchten die GVund bekundeten ihr Interesse an den Aktivitäten des Vereins Alte Schmitte. Im Jahresbericht hielt Präsident Jörg Leimgruber Rückschau auf ein aktives Vereinsjahr, dessen Höhepunkt die gelungene Fotoausstellung über Seenger Lieblingsplätze war. Man freute sich auch, dass die Schmitte im Berichtsjahr für externe Ausstellungen und Anlässe mehrmals vermietet werden konnte. Öfters schon wurde das Schmiedehandwerk mit glühenden Eisen bei Besuchen von auswärtigen Schulklassen gezeigt. Etwas bedauerlich ist, dass von den hiesigen Schulen kein Interesse für eine Demonstration in der dorfeigenen Schmitte vorhanden zu sein scheint.

Max Hächler, der Präsident der Betriebskommission, erwähnte, dass man im Jubiläumsjahr etwas Lustiges für die Kinder plane. Im September ist ein gemeinsamer Ausstellungstag in den Gemeinden Seengen, Boniswil, Hallwil und Egliswil vorgesehen unter dem Begriff «Kulturwerkstatt Seetal». Es beteiligen sich die Hansjakob Suter-Sammlung, die Historische Vereinigung Seetal und Umgebung, die Steinzeitwerkstätte und der Verein Alte Schmitte. Verpflegungsmöglichkeiten werden ebenso vorhanden sein wie ein Shuttle-Bus für den Besuch aller vier Orte. Wie es schon fast Tradition ist, wird ein Konzert im Spätherbst den Schlusspunkt im Tätigkeitsprogramm 2013 setzen.

Ein neuer Faltprospekt der Schmitte in gefälliger Aufmachung wurde verteilt. Bildlich festgehalten sind die Lokalitäten zum Mieten, die Schmiede selbst und die alte Wohnung im EG in Original-Möblierung. Auch die Geschichte der Alten Schmitte wird kurz erwähnt.

Die gezeigte Dia-Show im Anschluss an die GV weckte mit den Bildern von dazumal viele Erinnerungen an früher. Man erlebte die Anfänge der Alten Schmitte mit den ersten Aktivitäten zur Belebung der kulturellen Szene im Dorfleben. Eine unglaubliche Entwicklung hat in den vergangenen zwanzig Jahren stattgefunden, von den ersten mit Maschine geschriebenen Einladungen bis zum heutigen digital gestalteten Flyer.

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