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Verwöhnzeit in der Badewanne, mit der Laterne durchs Quartier: 12 Tipps gegen Langeweile über die Festtage

Restaurants und Skigebiete sind grösstenteils geschlossen, Veranstaltungen abgesagt und Treffen mit Familien und Freunden werden reduziert. Wie lassen sich die Festtage nun coronakonform gestalten, damit niemandem langweilig wird?

Sandra Peter
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Für Kreative

  • Bastelwettbewerb: Jedes Familienmitglied erhält ein Blatt Papier, einen WC-Rollen-Karton, einen Filzstift, Klebeband und 3 Büroklammern. Wer bastelt daraus das lustigste oder «gfürchigste» Tier? Alternative: Jedes WG-Mitglied wählt eine Christbaumkugel. Wer bastelt mit Hilfe der in der Wohnung auffindbaren Gegenstände und Bastelsachen die originellste Kopfbedeckung?
  • Alternative Weihnachts- oder Neujahrssong-Playlist: Sie haben genug von den ewig gleichen und kitschigen Weihnachtsliedern? Stellen Sie für sich selber oder eine liebgewonnene Person eine alternative Playlist mit Songs zusammen. Sei es für einen guten Start ins 2021 oder um die gemeinsamen Erlebnisse der Vergangenheit anhand der Musik Revue passieren zu lassen.

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Für Stubenhocker

  • Persönliche Leseempfehlungen: Schreiben Sie für ihre Freundin, Ihren Bruder, Ihr Grossi oder Ihren Götti eine persönliche Liste mit Leseempfehlungen – seien es Bücher, Artikel oder Memes. Schreiben Sie auf, wieso diese Person genau diese Geschichten lesen sollte und senden Sie ihr die Leseliste zu. Vielleicht erhalten Sie ja dann auch bald ein paar auf Sie zugeschnittene Lesetipps?
  • Persönliche Netflix Empfehlungen: Dasselbe können Sie für Serien, Filme und Dokumentationen auf Netflix erstellen. Oder Sie studieren das Fernsehprogramm und versorgen ihre Liebsten mit persönlichen Tipps. Alternativ geht natürlich auch die Variante «Was du auf keinen Fall sehen solltest» inkl. Begründung. Wetten, diese Liste ist ebenso begehrt?
  • Bad / Fussbad / Wechseldusche: Ein bisschen Verwöhnzeit hat jeder und jede verdient. Sei es ein ungestörtes Schaumbad in der Badewanne oder ein abwechselnd warm-kaltes Fussbad. Das belebt auch den ganzen Körper unter der Dusche, für all die Hartgesottenen. Falls keine Badewanne zur Verfügung steht, können die Füsse auch in gefüllte Putzeimer getaucht werden.

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  • Lernen Sie etwas Neues: Es gibt bestimmt etwas, das sie noch nicht können, sie jedoch reizt. Wie wäre es beispielsweise mit Jassen, Häkeln, Stricken, Kochen, einer Google-Suche, dem Abspeichern von wichtigen Links auf dem Smartphone oder den neusten Tanzschritten und -moves? Rufen Sie jemanden an, der es wissen und ihnen erklären oder zeigen könnte. Natürlich gibt es auch Youtube, doch via Skype oder Telefon treten Sie mit jemandem in persönlicheren Kontakt.
  • Podcasts: Wer am liebsten zuhört, mag wahrscheinlich Hörbücher und Podcasts. Nehmen Sie sich Zeit und suchen Sie sich einen neuen Podcast zu einem Thema, das sie interessiert. Womöglich zum Fest der Liebe passend: «Paardiologie» von Charlotte Roche – der Podcast, dem wir zuletzt einen Hintergrundbeitrag widmeten.

Für Frischluft-Liebhaber

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  • Winterwandern, Schneeschuhlaufen: Auch wenn der Skibetrieb vielerorts eingestellt ist, ist Wandern oder Schneeschuhlaufen noch möglich. Doch Achtung: Da viele mit Autos statt öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, sind die Parkplätze beliebter Ausflugsziele teilweise schon morgens voll. Es lohnt sich, die Website zu checken oder Lokalradio mit Verkehrsnachrichten zu hören, bevor man losfährt. Das verhindert Frust.
  • Spazieren am See oder im Wald: Wie wäre es mit einem Spaziergang ab der eigenen Haustüre bis in den nächsten Wald oder an den nächstgelegenen See? Wem der Spaziergang in bereits bekanntem Gebiet zu unspektakulär erscheint, der kann ihn mit einer Foto-Challenge verbinden. Gelingt ein besonders hübsches Foto von einer bisher übersehenen Pflanze, einem neuen Blickwinkel, einem speziellen Briefkasten im Quartier?
  • Mit der Laterne durchs Quartier ziehen: Die Kinder oder Sie selber haben eine Laterne gebastelt, konnten diese in der Adventszeit wegen der abgesagten Anlässe aber gar nie richtig präsentieren? Bei einem Abendspaziergang im kleinen Familienkreis, sei es auch nur durchs Wohnquartier, lassen sich die Laternen doch noch bewundern.
  • Kochen am Lagerfeuer: Wer sagt, dass Picknicks oder Bräteln bei den zahlreichen Feuerstellen in der Zentralschweiz nur im Sommer möglich sind? Auch im Winter lässt sich eine Wurst an einer Feuerstelle rösten oder Kaffee im Pfaditopf kochen. Informieren Sie sich bei der zuständigen Gemeinde, ob Plätze reserviert sind oder besondere Bestimmungen gelten.

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Bitte beachten Sie bei allen Outdoor-Aktivitäten die geltenden Regeln in Wildruhezonen sowie in den diversen Naturschutzgebieten des Bundes, der Kantone, der Gemeinden oder Privaten wie Pro Natura. Informieren Sie sich vorher auf den Websites und beachten Sie auch die Signalisationen und Informationsschilder vor Ort.

Für Energiebündel und Hibbelige

  • Handstand & Co.: Beinahe die ganze Welt stand im vergangenen Jahr Kopf. Das können wir doch auch – oder es zum Ausgleich zumindest versuchen. Einer aus dem gleichen Haushalt versucht den Kopf- oder Handstand, einer hält die Füsse, bis es irgendwann ohne Hilfe geht. Klar, entweder viel Platz in der Wohnung oder der Gang zum Spielplatz ist dafür unerlässlich.