Rezept
Urchig einfaches Apéro-Häppchen: Pumpernickel mit Bü-bü-bü-bündnerfleischcreme

Wenns am Wochenende wieder mal Gäste gibt, dann möchte man zum Cüpli oder Bier vor dem Essen auch was Kleines beissen. Zu aufwendig sollte es aber nicht sein. Annemarie Wildeisen und Florina Manz habe genau das Richtige.

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Es ist so bubieinfach, das kann sogar alt-Bundesrat Hansruedi Merz ohne zu stottern: Zwiebeln hacken, Bündnerfleisch hacken, gemeinsam andünsten und mit Bouillon ablöschen.

Nach dem Pürieren und Abkühlen mit Quark, Frischkäse und Schnittlauch mischen und ab auf die Pumpernickel-Scheiben. Ein Käse-Rölleli drauf: Tataaaa, schon feritg!

Apropos Pumpernickel. Der Name des leckeren wie auch gesunden Vollkorn-Roggenschrott-Brötchens geht einer Legende nach auf den grossen Napoleon zurück.

Einer seiner Soldaten brachte ihm aus Deutschland das westfälische Schwarzbrot mit. Dieses entsprach aber nicht dem feinen Gaumen des Franzosen und er sagte: «Ça c'est pain pour Nickel!» Zu Deutsch: Das ist Brot für Nickel) Damit meinte der Imperator sein Pferd, das den Namen Nickel respektive Nicole hatte. Daraus soll im Deutschen dann Pumpernickel geworden sein.

Aber leider ist die Geschichte zu schön, um wahr zu sein – und nur eine Legende. Der genaue Ursprung des Wortes «Pumpernickel» kann nicht mit Sicherheit bestimmt werden.

Mit Bündnerfleischcréme schmeckts aber auf jeden Fall. En Guete!

Der Einkaufszettel zum Rezept:

wildeisen.ch

Wie wärs danach mit einer Meerrettich-Suppe mit gefüllter Kartoffel oder ein Cappuccino-Mousse? Das Rezept dazu und weitere Koch-Inspirationen gibt es in der aktuellen Rezeptsammlung fürs Wochenende. (edi)

Viel Spass beim Kochen und en Guete!