Tips für den schlimmsten Fall

Wer im Ausland ausgeraubt wird, sollte nicht gleich beim Botschafter anrufen. Kontaktieren Sie zuerst die Polizei und lassen Sie sich eine Bestätigung ausstellen. Ohne Polizeirapport zahlt nämlich keine Versicherung.

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Wer im Ausland ausgeraubt wird, sollte nicht gleich beim Botschafter anrufen. Kontaktieren Sie zuerst die Polizei und lassen Sie sich eine Bestätigung ausstellen. Ohne Polizeirapport zahlt nämlich keine Versicherung.

Gestohlene oder verlorene Kreditkarten sollten Sie sofort sperren lassen. Sonst riskieren Sie, dass ein allfälliger Schaden nicht von der Bank übernommen wird. Wichtig also: Die Telefonnummer Ihrer Kreditkartenfirma nicht im Portemonnaie, sondern separat aufbewahren. Und den PIN-Code nirgends aufschreiben.

In höchster Geldnot können Sie sich auch Bargeld schicken lassen via Western Union, die allerdings hohe Transfergebühren verlangt. Die Überweisung von 1500 Franken kostet zum Beispiel 115 Franken. Vertretungen gibt es in rund 180 Bahnhöfen der Schweiz. Hotline: 0800 007 107. Viel günstiger ist der minutenschnelle Bargeldtransfer weltweit via Western Union für Besitzer eines Privatkontos mit E-Finance bei der Post. Sie zahlen für 1500 Franken nur 3 Prozent oder 45 Franken Gebühren. (P.S.)

Weitere Informationen: www.swissbankers.ch

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