Entwarnung
Nach acht Monaten mit Waldbränden: Australien brennt nicht mehr

Endlich sind alle Feuer gelöscht – doch die Bilanz ist niederschmetternd. Der Premierminister spricht von einem "schwarzen Sommer".

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Keystone/AP/WONG MAYE-E

Aufatmen in Australien: Im von den Buschbränden am schlimmsten betroffenen Bundesstaat New South Wales gibt es nach Behördenangaben zum ersten Mal seit acht Monaten keine verheerenden Feuer. Laut der Feuerwehr toben keine Brände mehr. Die Saison der Buschbrände sei offiziell erst am 31. März vorbei, sagte der Feuerwehrsprecher Greg Allan vergangene Woche. Eine Fläche von 5,5 Millionen Hektaren wurde in dem südöstlich gelegenen Bundesstaat zerstört. Insgesamt brannten in Australien über Monate 12,5 Millionen Hektaren nieder, das ist mehr als ein Drittel der Fläche von Deutschland.

So sah Australien während der Brände aus:

Im Conjola Nationalpark hat das Feuer ein Bild der Zerstörung zurückgelassen. (5. Januar 2020)
43 Bilder
Verkohlter Wald im Kangaroo Valley.
Das Feuer naht: Bewohner von Voyager Point, Sydney betrachten die Rauchwolke.
Ein Bild der Zerstörung in Wingello, New South Wales, wo das Feuer bereits «durchgezogen» ist.
In Vicotria und New South Wales starben mindestens 18 Menschen – 1200 Häuser hat das Feuer zerstört.
Die Feuerwehr im Kampf gegen ein Buschfeuer.
Die Feuerwehr im Kampf gegen ein Buschfeuer.
Leere Strassen und dichter Rauch in Canberra am Sonntagmorgen. (5. Januar 2020)
In Vicotria und New South Wales starben mindestens 18 Menschen – 1200 Häuser hat das Feuer zerstört.
Die Feuerwehr im Kampf gegen ein Buschfeuer.
Selbst dort, wo es nicht brennt, macht sich dichter Rauch breit, wie hier in Canberra am Sonntagmorgen. (5. Januar 2020)
David gegen Goliath: Ein einsamer Feuerwehrmann bekämpft ein Feuer in Ulladulla – die Buschfeuer haben bereits knapp 6 Millionen Hektaren zerstört.
Im Conjola Nationalpark hat das Feuer ein Bild der Zerstörung zurückgelassen. (5. Januar 2020)
Ein Känguru flüchtet durch den dichten Rauch in Canberra. (5. Januar 2020)
Im Conjola Nationalpark hat das Feuer ein Bild der Zerstörung zurückgelassen. (5. Januar 2020)
Im Conjola Nationalpark hat das Feuer ein Bild der Zerstörung zurückgelassen. (5. Januar 2020)
Australischer Klartext: "Auf Plünderer wird geschossen."
Salutieren für einen gefallenen Feuerwehrmann. Mehrere Feuerwehrleute sind in Kampf gegen die Flammen gefallen.
Mit Hubschraubern versuchen die Feuerwehren die Brände unter Kontrolle zu bringen.
In Australien lodern rund hundert Buschfeuer in den Bundesstaaten New South Wales und Queensland auf einem rund tausend Kilometer langen Streifen entlang der Ostküste.
Die Waldbrände in Australien sind nicht zu bändigen.
Die Rekordhitze in Australien erschwert derzeit die Löscharbeiten der Buschbrände.
Bis zu 70 Meter hohe Flammen: Kein Aufatmen in Australien.
Die Feuerwehrleute nutzen das kühlere Wetter in Australien, um Massnahmen gegen eine weitere Ausbreitung der Feuer zu treffen.
Flora und Fauna fallen den Flammen zum Opfer.
Die vernichtenden Brände sind kaum zu stoppen.
Feuerwehrleute im fast aussichtslosen Kampf gegen die Feuer.
Überig bleiben Ruinen und verbrannte Flaggen.
Wo einst ein Wald war, ist jetzt nur noch Staub und Asche.
Feuerwehrfahrzeuge vor einer Wand aus Flammen.
Ein ausgebranntes Fahrzeug.
Verwüstete landschaft in Australien
Die Waldbrände in Australien sind nicht zu bändigen.
Unzählige Brände fressen sich durch das Land
Ein Löschhelikopter im Einsatz.
Eine verwüstete Stadt in Australien.
Häuser, Autos, Strassen, alles fällt den Flammen zum Opfer.
Viele Menschen haben alles verloren.
Betroffene in Australien.
Tiere verendeten qualvoll in den Flammen.
Ein Australischer Journalist begutachtet die Trümmer.
Eine Ruine eines ausgebrannten Wohnhauses.
Rettungskräfte bei der Aufräum- und Löscharbeit.

Im Conjola Nationalpark hat das Feuer ein Bild der Zerstörung zurückgelassen. (5. Januar 2020)

CH Media

33 Menschen starben, 3000 Häuser wurden zerstört und vermutlich mehr als eine Milliarde Tiere starben. Premierminister Scott Morrison sprach von einem «Schwarzen Sommer» für das Land. Besonders schlimm war die Situation im ­Januar und im Südosten. In den vergangenen Wochen half der Regen, die Lage zu entschärfen, löste aber auch Überschwemmungen aus.

Im Bundesstaat Victoria sind laut Feuerwehr alle grösseren Brände unter Kontrolle. Es besteht aber immer noch Feuergefahr. Im Westen des Kontinents hiess es: keine Brandaktivität mehr. Nun müssen überall die Aufräumarbeiten angepackt werden. Es gilt, Häuser und Höfe wieder aufzubauen, Strassen zu flicken und Brandgut wegzuräumen. (dpa)