Trend

Zwei, drei Flaschen Bier zum Yoga: Dieser Instruktor sagt, warum er nicht ohne sein will

Bieryoga: Der neue Trend?

Simon Kersten beim Bier-Yoga-Machen und im Interview.

Was in den USA schon lange Trend ist, schwappt nun in die Schweiz über: Yoga-Lektionen, bei denen Bier getrunken wird. Am Donnerstag ist in der Zürcher Hauptbahnhofhalle gar der erste Event geplant, an dem die breite Öffentlichkeit Bier-Yoga ausprobieren kann.

Sport mit Alkohol? Yoga mit Bier? Irgendwie gaga? Nicht für Simon Kersten. Er ist Bier-Yoga-Instruktor und zwar, weil «das ein riesen Spass-Faktor ist». Die Kombination von Bier und Yoga findet er passend, das bringe «ein bisschen Lockerheit» ins Yoga. «Ich glaube auch, dass das ein paar Männer dazu bringt, mal ins Yoga zu kommen.»

Er glaubt auch, dass sich der Trend in der Schweiz durchsetzen wird, und vor allem, dass das Bier-Yoga die Menschen längerfristig begeistert. In der Zürcher Haupbahnhofhalle können heute Donnerstag Interessierte kostenlos ausprobieren, was Bier-Yoga ist.

Zwei, drei Flaschen 

Erfunden haben die Yoga-Richtung die US-Amerikaner. Dort ist Bier-Yoga Trend bis Alltag und wird gern auch mal in der Halle einer Brauerei praktiziert. Klingt nach einem guten Schachzug in Sachen Marketing, aber ist Alkohol bei körperlicher Ertüchtigung nicht fehl am Platz? Kein Problem sieht Simon Kersten für alle, die «sich sonst gut ernähren, gut schlafen und auf ihren Körper hören.» Wer hingegen abnehmen wolle, für den seien zwei, drei Flaschen Bier während einer Yogastunde vielleicht nicht das Richtige.

Es komme also darauf auf, «was für einen Fokus» man habe. Seinen Fokus betont Kersten noch einmal: «Wir wollen wirklich Spass haben.» (SDA/smo)

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