Leben

Rätsel um Elefanten-Massensterben gelöst

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Über dreihundert Elefanten sind im Mai und Juni in Botswana an unbekannter Ursache gestorben. Nun konnten Labors Antworten liefern: Schuld waren dieselben Bakterien, denen dieses Jahr in der Schweiz Hunde zum Opfer gefallen waren.

Die Elefanten-Kadaver im Okavango-Delta in Botswana stellten die Forschungswelt vor ein Rätsel. Wilderei kam nicht in Frage, da bei den Kadavern die Stosszähne noch vorhanden waren. Auch Anthrax-Bakterien, die früher schon zu Elefantensterben geführt hatten, konnten ausgeschlossen werden. Nun konnte in Labors die Todesursache geklärt werden, wie BBC berichtet: Es waren Cyanobakterien.

Diese Mikroorganismen, die auch Blaualgen genannt werden, können giftige Stoffe produzieren. Sie kommen in stehenden Gewässern vor und vermehren sich bei gewissen Bedingungen explosionsartig. Dieses Phänomen hatte sich dieses Jahr auch in der Schweiz gezeigt. Am Neuenburgersee waren Ende Juli sechs Hunde an Blaualgenvergiftung ums Leben gekommen.

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