Coronavirus

Joggen, Yoga und Backen: Homeoffice fördert kreative Arbeitspausen

Während dem Lockdown nutzten Schweizerinnen und Schweizer ihre Arbeitspausen vermehrt für sportliche Aktivitäten.

Während dem Lockdown nutzten Schweizerinnen und Schweizer ihre Arbeitspausen vermehrt für sportliche Aktivitäten.

Eine Studie von Xing zeigt: Sieben von zehn Schweizern haben im Homeoffice neue Pausentätigkeiten für sich ausprobiert. Im normalen Berufsalltag kommen Pausen und Bewegung oft zu kurz.

(sku) Spazieren, Joggen, Velofahren: Die Arbeit zu Hause bringt bei vielen Berufstätigen Bewegung in die Arbeitspausen, wie eine am Montag publizierte Studie des Online-Netzwerks Xing zeigt. Demnach geben knapp vier von zehn Homeoffice-Arbeitern an, Bewegung im Freien als neue Pausentätigkeit ausprobiert zu haben. Neu verbringen Mitarbeitende ihre Pausen auch mit Kochen, Backen oder einem kleinen Nickerchen.

Am regulären Arbeitsplatz findet sich Sport und Bewegung als Pausentätigkeit hingegen auf einem der hinteren Ränge, schreibt Xing. Rund ein Drittel der Berufstätigen legt gemäss eigener Einschätzung nicht genügend Pausen ein und nur gerade jeder Zehnte nutzt seine Arbeitspausen, um sich zu bewegen. Angeführt wird die Liste der häufigsten Pausentätigkeiten von Trinken und Essen, Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen sowie Chatten über Whatsapp und SMS.

Für Geschäftsführer Robert Bertschinger gibt die Studie Anlass zum Nachdenken: «Gerade wenn es um Bewegung geht wäre es wünschenswert, dass diese positiven Impulse auch im regulären Arbeitsalltag nach dem Lockdown nachwirken.»

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