USA

«Disney World"-Park trotz Corona-Krise wieder geöffnet

Willkommen mit Schutzmaske: Tigger begrüsst Gäste beu der Wiedereröffnung des Magic Kingdom in Walt Disney World in Lake Buena Vista, Florida.

Willkommen mit Schutzmaske: Tigger begrüsst Gäste beu der Wiedereröffnung des Magic Kingdom in Walt Disney World in Lake Buena Vista, Florida.

Trotz steigender Coronavirus-Fallzahlen in Florida hat der Freizeitpark «Walt Disney World» seine Türen wieder für Besucher geöffnet. «Der Magic Kingdom-Park und der Disney's Animal Kingdom-Park sind jetzt geöffnet», hiess es am Samstag auf der Website des Parks.

Am Eingang des Freizeitparks nahe der Stadt Orlando werde die Körpertemperatur gemessen und Abstands- und Hygieneregeln müssten eingehalten werden. "Es wird anders sein als beim letzten Mal, als du uns besucht hast. Aber gemeinsam können wir neue Wege finden, magische Momente zu schaffen - und kostbare Erinnerungen." Medienberichten zufolge kamen zur Eröffnung Tausende Besucher.

Normalerweise kommen fast 60 Millionen Menschen jedes Jahr in den Freizeitpark in Florida, der wegen der Coronavirus-Pandemie seit März geschlossen war. Ab dem 30. Juli will auf dem Gelände des Vergnügungsparks auch die nordamerikanische Profi-Basketballliga NBA ihre wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochene Saison in einem geschlossenen System ohne Kontakt zur Aussenwelt fortsetzen.

Ein ebenfalls vom US-Unterhaltungsriesen Walt Disney betriebener Vergnügungspark bei Los Angeles im Westküstenstaat Kalifornien blieb zunächst weiter geschlossen, nur ein angeschlossenes Einkaufszentrum öffnete in der vergangenen Woche. Eine zunächst für den 17. Juli angekündigte Wiedereröffnung des Vergnügungsparks wurde pandemiebedingt wieder abgesagt.

Für den Entertainment-Giganten ist das Geschäft mit Vergnügungsparks, Ferienresorts und Kreuzfahrten eine der wichtigsten Einnahmequellen. Die Schliessungen aufgrund der Corona-Krise im März haben bereits Kosten in Milliardenhöhe verursacht.

Neuer Rekord

Die Zahl der Neuinfektionen in der Corona-Pandemie stieg in den USA unterdessen auf einen Rekordwert: Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (JHU) vom Samstag lag die Zahl der am Vortag registrierten Neuansteckungen bei 66'627. Ein grosser Teil der Neuinfektionen wird derzeit aus den südlichen und westlichen Bundesstaaten gemeldet - darunter Florida und Kalifornien.

Alleine am Freitag hatten die Gesundheitsbehörden in Florida mehr als 11'000 neue Infektionen und 93 Tote gemeldet. Andrew Cuomo, Gouverneur des einst stark betroffenen Bundesstaats New York, wo die Fallzahlen derzeit wieder sinken, kündigte an, Florida mit Zusendungen des Medikaments Remdesivir unterstützen zu wollen.

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