Getestet

Bereits ausverkauft: Deutscher Erfinder entwickelt Schlüsselanhänger, der vor Viren schützt

Der Schlüsselanhänger von notouchtool.de ist momentan äusserst beliebt.

Der Schlüsselanhänger von notouchtool.de ist momentan äusserst beliebt.

Wer sich wirklich konsequent gegen das Coronavirus schützen wollte, musste den Ticketautomaten bisher mit Handschuhen bedienen. Jetzt gibt es eine elegantere Variante.

Zuerst waren es Fläschen mit Desinfektionsmittel, dann kamen Gesichtsmasken, und nun gehören sogenannte No-Touch-Gadgets zu den Verkaufsrennern während der Coronapandemie.

Auf Deutsch nennt man die kleinen Werkzeuge schlicht, aber nicht sehr cool Hygienehaken. Ihr einziger Zweck ist es, sauber Distanz zu wahren zwischen sich und allenfalls verseuchten Oberflächen. Denn Coronaviren lauern bekanntlich auf jeder Türfalle, jedem Touchscreen und jedem Halteknopf im Bus.

Eine besonders elegante Version eines solchen Hakens hat der deutsche Tüftler Steve Schwer ersonnen. Sein als Schlüsselanhänger getarntes No-Touch-Tool kommt unauffällig und formschön daher, vor allem in Roségold macht es eine Falle.

Etwas Übung braucht es, doch hat man sich erst daran gewöhnt, mit dem kleinen Ding Türfallen aufzuhebeln und Knöpfe zu drücken, will man gar nicht mehr damit aufhören.

Etwas schwieriger zu bedienen sind Touchscreens. Da sich die Körperspannung aber auf das Metall überträgt, klappt auch das mit etwas Geduld recht gut. Dank den verschiedenen Einbuchtungen und Winkeln kann man mit dem Schlüsselanhänger auch problemlos Bankautomaten bedienen.

Fazit: Einen Schlüsselanhänger am Bund zu tragen, der schön aussieht und einem hilft, mit weniger Oberflächenkontakt durch den Alltag zu kommen, ist eine saubere Sache. So sehr, dass der Erfinder kaum mit Produzieren nachkommt. Ab nächster Woche soll wieder geliefert werden können. Ähnliche Modelle gibt es auch von anderen Herstellern.

© CH Media

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1