Die gute Nachricht vorneweg: Nebel wird seltener. Besonders seit den Siebzigern sei die Nebelhäufigkeit deutlich zurückgegangen, schreibt Meteo Schweiz auf seiner Website.

Mit einigen Nebeltagen müssen wir in dieser Jahreszeit trotzdem rechnen. Doch ist das wirklich so schlimm? Nebel kann auch schön sein. «Und aus den Wiesen steiget der Nebel wunderbar», heisst es im Kinderlied-Klassiker «Der Mond ist aufgegangen». Nebelschwaden schaffen eine märchenhafte Stimmung, hinter jedem Busch könnte eine Elfe auftauchen.

In der Romantik liessen sich Scharen von Dichtern und Künstlern davon inspirieren, widmeten diesem Phänomen so manches Werk. Das wohl bekannteste Gemälde dazu stammt vom deutschen Caspar David Friedrich. Er ist dazu aber nicht in den Nebel eingetaucht: «Wanderer über dem Nebelmeer» heisst das Werk.

Die Perspektive von oben herab ist für viele Menschen die schönste auf den Nebel. Die Wolkendecke breitet sich weit aus wie ein Meer eben oder wie wohlig weiche Wolle, begräbt den Alltag unter sich. Über dem Nebelmeer fühlen sich die Sonnenstrahlen besonders warm an, sie tun dem Gemüt und dem Körper gut, gerade in diesen Monaten, wo die Tage kürzer und kürzer werden. Und tatsächlich ist es nicht nur die Sonne, auch die Luft ist wärmer über dem Nebel – denn er entsteht just bei sogenannten Inversionslagen, bei denen die kalte Luft sich im Mittelland sammelt. Deshalb geben wir hier einige Tipps, wie sich dem Nebel entfliehen lässt. (nsn)