Getestet
Das ist die ideale Musikbox für den zweiten Coronafrühling

Freunde von gutem Klang konnten die Musikboxen von Sonos bisher nur zuhause geniessen. Jetzt gibt die Firma erstmals einen tragbaren Lautsprecher heraus.

Raffael Schuppisser
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Der Roam-Lautsprecher von Sonos.

Der Roam-Lautsprecher von Sonos.

zvg

Sonos, ein Pionier von drahtlosen Lautsprechern, hat geschafft, was sich jede Firma wünscht. Aus dem Namen des Unternehmens wurde ein Verb. Zumindest in meinem Freundeskreis bedeutet sonossen (ich sonosse, wir sonossen, ihr habt gesonosst, wenn ihr sonösset), über einen Streamingdienst wie Spotify Songs vom Handy auf einer Musikbox abspielen.

Doch mit Sonos-Lautsprechern konnte man bisher nur zu Hause sonossen. Eigentlich erstaunlich. Es gibt zwar das Modell Move, doch der Name täuscht. Wirklich portabel ist der 3-Kilogram-Koloss nicht und eher dazu da, den Garten ins Multiroom-System zu integrieren.

Nun kommt mit dem Lautsprecher Roam die erste tatsächlich tragbare Musikbox von Sonos auf den Markt. Sie ist etwa bierdosengross. Optisch erinnert sie an die Boom-Boxen von UE. Allerdings ist sie nicht ganz rund, sondern dreieckig gewölbt. So macht sie auch liegend bella figura. Leider handelt es sich nicht um einen Rundumlautsprecher. Unter dieser Asymmetrie leidet die Optik noch mehr als die Akustik.

Wir haben den Sound der Roam mit jenem der fast gleich grossen Boom Box 3 verglichen. Der Klang ist zum Verwechseln ähnlich, bei der Roam vielleicht etwa differen­zierter, bei der Boom satter.

Das Coole an der neuen Sonos-Box: Trägt man sie nach draussen, wechselt sie automatisch vom Wifi-Signal auf Bluetooth. Die richtige Box für den zweiten Coronafrühling: Wenn es in den Bars noch still, draussen aber schon warm ist, lässt sich nach dem Homeoffice im Park am besten sonossen.

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