Sommerferien

Kein Bock auf Hitze? Wir zeigen Ihnen 9 Reiseziele von frühlingshaft bis arktisch kalt

Bitterkalt und doch wunderschön: Die Gletscherlagune Jökulsárlón an der isländischen Südküste.

Bitterkalt und doch wunderschön: Die Gletscherlagune Jökulsárlón an der isländischen Südküste.

Überfüllte Strände, brütende Hitze, Sonnenbad: Was für Tausende Schweizer jeden Sommer zum Standardprogramm gehört, ist für Sie ein Graus? Dann haben wir 9 kühlere Traum-Reiseziele für Sie parat – von erfrischend frühlingshaften bis geradezu sibirischen Temperaturen.

Australiens Südosten – 20 Grad

Nächtliches Lichtermeer im Hafen von Sydney.

Nächtliches Lichtermeer im Hafen von Sydney.

Während wir auf der Nordhalbkugel während den Monaten Juni bis August teils ordentlich ins Schwitzen kommen, hält in Australien der Winter Einzug. Das bedeutet aber nicht, dass es in Down Under überall bitterkalt wird. In Sydney oder Melbourne etwa herrschen in den australischen Wintermonaten immer noch angenehme rund 20 Grad. Das perfekte Klima, um die pulsierenden Metropolen an der Süd- und Ostküste zu erkunden.

Tallinn – 19 Grad

Blick über die Altstadt der estnischen Hauptstadt Tallinn.

Blick über die Altstadt der estnischen Hauptstadt Tallinn.

Während die Winter in Estland bitterkalt mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt sind, erblüht im kurzen Sommer die estnische Natur in ihrer vollen Pracht und lockt Ferienreisende mit überaus angenehmen Temperaturen. Die Tage sind im Mittsommer mit rund 19 Stunden Tageslicht zudem besonders lang und laden zum ausgiebigen Flanieren durch die hübschen Altstadtgassen der Hauptstand Tallinn ein.   

Norwegen – 18 Grad

Traumhafte Aufnahmen der wilden Landschaften Norwegens.

Tiefblaue Fjorde, atemberaubende Landschaften, rauschende Wasserfälle und schneebedeckte Berge: Wer seine Batterien gerne in der rauen Natur auflädt, der kommt in Norwegen voll auf seine Kosten. Bei immer noch angenehmen Temperaturen um die 18 Grad lädt das Land im Norden Europas zu unvergesslichen Outdoor-Aktivitäten. Und wer genug von der Einsamkeit im norwegischen Niemandsland hat, findet Geselligkeit in der vielseitigen Hauptstadt Oslo.

Irland – 18 Grad

Blick auf die Cliffs of Moher, die bekanntesten Steilklippen Irlands.

Blick auf die Cliffs of Moher, die bekanntesten Steilklippen Irlands.

Die «grüne Insel» hat ihren Beinamen nicht von ungefähr: die üppige und farbenprächtige Vegetation Irlands sucht ihresgleichen. Seine erstaunliche Flora verdankt die kleine Insel dem milden Klima, das vom warmen Golfstrom herrührt. Mit seinen durchschnittlich 18 Grad im Sommer ist Irland daher das perfekte Reiseziel für Hitzemuffel. Und ja, es stimmt: In Irland regnet es recht häufig. Doch ein weises Zitat lehrte uns einst, dass es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung gibt. Und sollte der Regen einmal besonders heftig ausfallen, sitzt man ihn einfach in einem der gemütlichen Pubs aus.

Schottland – 17 Grad

Atemberaubend: Drohnenflug über die schönsten Landschaften Schottlands.

Zwar kann das Wetter auch in Schottland recht wechselhaft sein. Entschädigt wird man als Ferienreisender dafür aber mit faszinierenden Landschaften, unberührter Natur und mystischen Burgen und Seen. Definitiv einen Abstecher wert sind auch die Inseln der äusseren Hebriden, wo menschenleere weisse Sandstrände und türkisfarbenes Wasser für bleibende Eindrücke sorgen. Und natürlich kommen Whisky-Liebhaber in Schottland voll auf ihre Kosten – und haben die Wahl zwischen über 100 Brennereien. 

Südafrika – 17 Grad

Faszinierende Landschaften Südafrikas.

Faszinierende Landschaften Südafrikas.

Wie bei Australien gilt auch für Südafrika: Die Jahreszeiten erfolgen genau umgekehrt zu denen der Nordhalbkugel. Darum konzentriert sich die Hauptreisezeit auch auf die Monate von November bis Februar. Für Hitzeflüchtende ist eine Reise nach Südafrika während unseren Sommermonaten also ideal und lockt mit Temperaturen um die 17 Grad. Von Juli bis Oktober ist darüberhinaus die beste Zeit zum Beobachten von Walen vor der Kapküste und für Safaris in den Nationalparks von Südafrika.

Island – 15 Grad

Zwar liegt Island nur gut 20 Kilometer südlich des nördlichen Polarkreises. Trotzdem geniesst die grösste Vulkaninsel der Welt dank Golfstromeinfluss ein eher mildes Klima mit Sommertemperaturen um die 15 Grad. Vor allem bietet Island aber beeindruckende Naturschauspiele. Dank des aktiven Vulkanismus ist die raue Insel ständig am brodeln, was sich in spektakulären Geysiren, blubbernden Schlammtöpfen und aus der Erde schiessendem Dampf zeigt. Auch die Gletscher, die schwarzen Sandstrände, die Eislagunen und zerklüfteten Lavafelder sind ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis.

Alaska – 13 Grad

Malerisch: Blick über den Eklutna Lake im Chugach State Park nordöstlich von Anchorage.

Malerisch: Blick über den Eklutna Lake im Chugach State Park nordöstlich von Anchorage.

Durch die hohen Gebirge und seine Lage an drei Meeren gibt es in Alaska sehr unterschiedliche Klimazonen. Nach acht langen und harten Wintermonaten erwacht im 49. US-Bundesstaat der Sommer zum Leben und bietet hitzeflüchtenden Ferienreisenden im Süden noch immer recht frische Temperaturen um die 13 Grad. In den schier endlosen Weiten Alaskas finden Abenteurer aber faszinierende Landschaften mit gewaltigen Gletschern und Berggipfeln und eine wilde Tierwelt mit Bären, Elchen, Wölfen und Karibus.

Spitzbergen – 5 Grad

Fast schon arktisch kalt, aber definitiv ein Abenteuer wert: Schneemobil fahren auf Spitzbergen.

Fast schon arktisch kalt, aber definitiv ein Abenteuer wert: Schneemobil fahren auf Spitzbergen.

Das letzte Reiseziel auf unserer Liste dürfte selbst für die grössten Hitzemuffel eine Spur zu kalt sein. Die Inselgruppe Spitzbergen im Nordatlantik liegt weit nördlich des Polarkreises und wird von arktischem Klima dominiert. Nur im Sommer ist die Küstenregion für etwa sechs Wochen schneefrei. Dann wird die dünn besiedelte Gegend von der Mitternachtssonne beleuchtet und taucht die verschneiten Berge, die gigantischen Gletscher und tosenden Wasserfälle in ein ganz spezielles Licht. In Longyearbjen, dem rund 2000 Einwohner zählenden Verwaltungszentrum von Spitzbergen, erwarten Reisende Museen, Bars, Restaurants, eine Kunstgalerie und gar die nördlichste Brauerei der Welt. Und wer weiss: vielleicht läuft ihnen auf dem abendlichen Spaziergang auch plötzlich ein Eisbär über den Weg.

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