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«Komplikationen können jeden treffen»: Weshalb diese Experten für Masern-Impfungen plädieren

"Masern sind hochansteckend"

Masern – wie bedrohlich ist die Lage? Zwei Experten nehmen Stellung.

Weltweit und auch in der Schweiz kommt es vermehrt zu Masern-Ansteckungen. Doch was ist schlimmer – die Krankheit oder die Impfung dagegen? Diese Frage spaltet die Gesellschaft. In der Sendung «TalkTäglich» argumentierten ein Arzt und ein Vertreter des Bundesamts für Gesundheit für die Impfung.

Experten empfehlen für den persönlichen Schutz und den Schutz von anderen Personen eine Masern-Impfung. Kritiker aber sehen in der Impfung das wahre Gesundheitsrisiko. 

In der Schweiz kam es kürzlich sogar zum Prozess, weil ein Vater seine Kinder impfen wollte, seine Ex-Frau aber nicht. Das Gericht gab der Mutter recht.

Fakt ist, dass die Masernansteckungen zunehmen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO meldete Mitte Februar, weltweit habe sich 2018 die vorläufige Zahl der gemeldeten Erkrankungen im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

Im Kanton Bern sind seit Anfang Jahr 37 Ansteckungen registriert werden. An mehreren Schulen sind deshalb rund 50 Schüler vom Unterricht ausgeschlossen worden. 

In der Sendung «TalkTäglich» auf Tele Züri waren Philipp Jent, Oberarzt Universitätsklinik für Infektiologie Bern, und Daniel Koch, Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten des Bundesamts für Gesundheit, zu Gast. Beide Experten plädieren für eine Impfung. Ihre Argumente: Im Video. (CHM/SDA)

Sehen Sie hier die Sendung «TalkTäglich» zum Thema Masern-Impfung in voller Länge:

Masern - Wie bedrohlich ist die Lage?

  

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