Floristinnen und Floristen aus der Schweiz liessen sich bei ihren Kreationen von Kunstwerken aus der Sammlung des aargauischen Kunsttempels zu Blumenarrangements inspirieren. Die farbenprächtigen und dufteten Blumen sollen eine sinnliche Brücke Dialog zu den ausgewählten Kunstwerken ermöglichen.

In diesem Jahr sind unter anderem florale Interpretationen von Werken von Cuno Amiet ("Frauenportrait, 1910), Balthasar Burkhard ("Les Jambes", 1986), Ferdinand Hodler ("Der Mäher", 1912) sowie von Silvie und Chéerif Defraoui ("Hémisphère", 1993) zu sehen. Als Gast ist auch Blumengestalter und Philosoph Solomon Leong aus Hongkong dabei.

Vergänglichkeit des Schönen

Der geradezu klassische Publikumsrenner des Aargauer Kunsthauses dauert nur bis Sonntag. Die Vergänglichkeit des Frischen und Schönen lockte in den vergangenen Jahren jeweils mehr als 16'000 Besuchende ins Kunsthaus.

Vorbild für die blumig-farbige Ausstellung ist ein ähnliches Projekt, das seit mehr als 30 Jahren am Young Fine Arts Museum in San Francisco stattfindet.