The Voice of Switzerland

Philipp Fankhauser will nicht der neue Bohlen sein

Philipp Fankhauser

Philipp Fankhauser

In der Schweiz wird nach einem Nachfolger für Luca Hänni gesucht: Am Samstag startet die Castingshow «The Voice of Switzerland». Einer der Juroren ist der Blues-Musiker Philipp Fankhauser, der mit grossem Musik-Background den Sängern zur Seite steht.

In der neuen Musik-Show von SRF soll es gesitteter zu und her gehen als in anderen Casting-Sendungen. Keine ausgeflippten Freaks, keine persönliche Leidensgeschichten und auch keine Outtakes. «The Voice of Switzerland» will sich auf die Musik konzentrieren und nicht wie etwa «Deutschland sucht den Superstar» auf Dramen und Skandale setzen, in denen die Kandidaten von der Jury teils erbarmungslos vorgeführt werden. Also muss die Jury der Schweizer Musik-Show dementsprechend seriös und professionell besetzt werden.

(Quelle: youtube/srfthevoice)

Philipp Fankhauser über seinen Job als Coach bei «The Voice of Switzerland»

Unter den 10 Kandidatinnen von «The Voice of Switzerland»befinden sich auch zwei Teilnehmerinnen aus der Region. Die 20-jährige Michèle aus Brunegg und die 17-jährige Lena aus Liestal wollen die Jury mit ihrer Stimme überzeugen.

Einer der Musikprofis ist der Blueser und Songwriter Philipp Fankhauser. Der älteste im vierköpfigem Team ist auch ein alter Hase im Showbusiness – letztes Jahr feierte er sein 25-jähriges Jubiläum auf der Bühne.

Fankhauser ist vor allem als Sänger und Gitarrist bekannt. Jetzt stellt er sich auch als Coach und Juror unter Beweis. Als der neue Dieter Bohlen will er jedoch nicht gesehen werden: «The Voice of Switzerland ist eine Castingshow, die keine Castingshow ist. Es ist eine Talentshow, im besten Falle eine Musikshow. Für Dieter Bohlen wäre dies die falsche Plattform» sagt Fankhauser in der Sendung «Aeschbacher».

Der 49-jährige Fankhauser wusste bereits mit 11 Jahren, was er werden wollte: Musiker. Dieser Berufswunsch hat sich schon 38 Jahre gehalten. Fankhauser hat mittlerweile 12 Alben herausgegeben und etliche Auftritte hinter sich.

Seine lanjährige Liebe zur Musik macht ihn nun zu einem Top-Juror. Die erste Phase beginnt nämlich mit sogenannten «Blind Auditions»: Mit dem Rücken zur Bühne gedreht, hört die Jury nur die Stimmen der Bewerber. Sehen können sie die Sänger nicht. «Es ist zwar fairer, wenn man nur die Stimme hört und dann entscheidet.

Philipp Fankhauser - Please Come On Home, live im KKL Luzern am 29.12.2010

Philipp Fankhauser - Please Come On Home, live im KKL Luzern am 29.12.2010

Doch wir leben heute in einer visuellen Gesellschaft, die Kandidaten müssen auch eine Körpersprache beherrschen. Nebst der Stimme muss ich auch versuchen, den Menschen zu erraten» sagt er bei «Aeschbacher».

Wie der passionierte Musiker zusammen mit seinen Jury-Kollegen die Kandidaten einschätzt und wer es in die nächste Runde schafft, ist am Samstag um 20:10 auf SRF 1 zu sehen.

Meistgesehen

Artboard 1