Laufenburg

«Hoffnung, Zuversicht und Sehnsucht»: Armenische Musik zum Jahresauftakt

Das Rehmann-Museum in Laufenburg. Archiv

Das Rehmann-Museum in Laufenburg. Archiv

Ein exotisch angehauchtes Konzert mit dem Ensemble Eskeniangeli bildet den Programmauftakt 2019 im Rehmann Museum. Das Ensemble spielt gemäss historisch überlieferter Aufführungspraxis und ist auf armenische und barocke Musik spezialisiert.

Zum Jahresbeginn nimmt das Ensemble Eskeniangeli am Samstag, 12. Januar, um 19 Uhr die Konzertgäste im Laufenburger Rehmann-Museum mit auf eine Reise. «Sie schmeckt nach Hoffnung, Zuversicht und Sehnsucht, nach Granatapfel, Aprikosenholz und Weihrauch», heisst es in einer Mitteilung des Rehmann-Museums.

Die Reise beginnt in Sebaste (Westarmenien, heute Sivas in Zentralanatolien) mit einem Gebet. Dort wurde 1676 Mechitar von Sebasteia geboren, ein armenisch-apostolischer, später armenisch-katholischer Geistlicher. Von dort führt die Reise mit Werken von Händel, Vivaldi oder Locatelli unter anderem nach Venedig, Neapel, London oder Konstantinopel.

Das Ensemble Eskeniangeli ist auf die Musik aus dem 17. und 18. Jahrhundert spezialisiert und spielt diese gemäss historisch überlieferter Aufführungspraxis. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Aufführung armenischer Musik ab dem 5. Jahrhundert, die sie mit Alter Musik in Verbindung bringen. Armenische Stücke aus vorchristlicher Zeit, die zunächst mündlich überliefert, aus Aufzeichnungen des Mönchsgelehrten Komitas stammen, ergänzen das Repertoire. Insbesondere die geistlichen Klänge der Barockinstrumente in Kombination mit der traditionellen armenischen Flöte Shvi versprechen einen Hörgenuss. Die Flöte Shvi ist eine historische und noch heute gespielte Hirtenflöte, die aus dem Holz des Aprikosenbaumes gefertigt, einen unvergleichlichen Klang erzeugt. 

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