Ausstellung

Kindgerechte Reise in die Vergangenheit im Zürcher Landesmuseum

Im orientalischen Palast können Kinder Geschichten aus 1001 Nacht hören.

Im orientalischen Palast können Kinder Geschichten aus 1001 Nacht hören.

Eine neue kinderfreundliche Dauerausstellung im Landesmuseum Zürich lädt zu einer Zeitreise ein. «Mit fliegendem Teppich durch die Geschichte» ermöglicht in drei Themenräumen, die Vergangenheit spielerisch zu erleben.

Die Familienausstellung kombiniere Wissensvermittlung mit kindgerechten Aktivitäten, teilte das Museum am Dienstag mit. Gemäss Mitteilung träumen viele Kinder davon, einmal in die Vergangenheit zu reisen. Genau das sei in der neuen Dauerausstellung möglich.

In drei Räumen werden die Themen Orient, Schifffahrt und Eisenbahn spielerisch vermittelt: In einem arabischen Palast, an Deck eines grossen Segelschiffes und in einem alten Eisenbahnabteil können die jungen Museumsbesucher in historisch bedeutsame Epochen eintauchen.

Sie lernen, dass ab dem frühen Mittelalter der Orient grossen Einfluss auf die westliche Welt hatte. Über Handelsrouten kam wertvolles Wissen nach Europa und verbreitete sich rasch. So prägte das arabische Zahlensystem Schule und Wirtschaft, während der Medizinbereich von wichtigen Erkenntnissen und Erfindungen profitierte.

Im 15. Jahrhundert dann segelten die Europäer in bisher unbekannte Gewässer. Neue Techniken im Schiffsbau machten die langen Fahrten auf hoher See überhaupt erst möglich. Die Meister der Schifffahrt waren in Portugal und Spanien zu Hause. Aus diesen Ländern verbreiteten sich auch exotische Produkte, welche die Seefahrer zurück in die Heimat brachten.

Die Erfindung der Eisenbahn im 19. Jahrhundert beschleunigte den Transport von Menschen und Gütern und holte die grosse, weite Welt in Griffnähe. Die Bahn brachte die Industrialisierung voran, kurbelte den Tourismus an und veränderte mit ihren Brücken und Tunnel die Schweizer Landschaft entscheidend.

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