Heilsarmee

Heilsarmee reist unter neuem Namen und ohne Uniform nach Malmö

In diesem Outfit wird man die Heilsarmee-Band nicht am Eurovision Song Contest sehen

In diesem Outfit wird man die Heilsarmee-Band nicht am Eurovision Song Contest sehen

Nun ist es definitiv: Die Heilsarmee-Band will am Eurovision Song Contest mitmachen und beugt sich den Forderungen der EBU. Dies, nachdem die Musiker ihrem Stil nicht untreu werden wollten und an Kostüm und Uniform festhielten.

Das sind ganz neue Töne. Im Vorfeld wollte die 6-köpfige Band laut Heilsarmee-Sprecher Martin Künzi nämlich als «Gesamtpaket mit Song, Show und Kostüm antreten».

Doch nun sind sie bereit, die Auflagen der European Broadcasting Union (EBU) einzuhalten. «Die Heilsarmee blickt mit Freuden in Richtung Malmö. Wir sind bereit, unserer Band einen richtigen Namen zu geben und einen Teil unserer Uniform abzulegen» sagt Künzi gegenüber 20 Minuten. Die Musiker geben damit ihre damaligen Auftrittsvorstellungen auf und wollen den Auflagen der EBU entsprechen.

Was das Outfit angeht, stünden drei Kostüme zur Auswahl, die keine Verbindungen zur Heilsarmee herstellen. Dies wollte die christliche Organisation zuerst nicht akzeptieren. Aber mit dem neusten Entscheid geben sie dieser Forderung nun nach. Es soll dabei die eine oder andere Überraschung geben

Neues Konzept

Auch wie sich die Schweizer Vertreter am Eurovision Songcontest nennen, bleibt ein Geheimnis. Bis jetzt hatte die Band gar keinen wirklichen Namen.

Das neue Konzept der Heilsarmee soll Ende nächster Woche bei der EBU eingereicht werden. Dann wird entschieden, ob die Änderungen den Vorgaben genügen. Falls nicht, will sich die Band jedoch nicht mehr weiter verbiegen. Dann ist endgültig Schluss.

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