«Rogue One»

Star-Wars-Regisseur: «Wie ein Sprung zurück in meine Kindheit»

Regisseur Gareth Edwards.

Regisseur Gareth Edwards.

Bekannt wurde er mit seinem düsteren «Godzilla»-Remake, jetzt hat er einen noch düsteren «Star Wars»-Film inszeniert. Die «Nordwestschweiz» hatte «Rogue One»-Regisseur Gareth Edwards kurz am Telefon.

Gareth Edwards, wie fühlt es sich an, einen «Star Wars»-Film gedreht zu haben? 

Gareth Edwards: Wie ein Traum.

Sie sind seit Jahren ein grosser Fan. Hatten Sie keine Angst, «Star Wars» zu versauen?
Weniger als erwartet. Auf dem Set standen X-Wings und andere berühmte Raumschiffe rum. Das war wie ein Sprung zurück in die besten Tage meiner Kindheit.

Was macht den Zauber von «Star Wars» aus?
Die Story. «Star Wars» handelt nicht wirklich von Science-Fiction und der Zukunft, sondern ist wie ein altes Märchen, das man sich am Lagerfeuer erzählt – aber halt mit Robotern und Raumschiffen.

Trailer zu «Rogue One: A Star Wars Story»

Trailer zu «Rogue One: A Star Wars Story»

«Rogue One» ist der erste «Star Wars»-Film ohne Jedi-Ritter und Lichtschwerter. War das für Sie auch befreiend?
Auf gewisse Art schon. Unser Film hat nicht direkt mit den anderen «Star Wars»-Episoden zu tun. Also erlaubte es uns Disney, anders zu sein. Das haben wir dankend aufgenommen.

Ihr Film ist dreckiger und intensiver als andere «Star Wars»-Filme.
Wir haben uns an Kriegsfilmen wie «Apocalypse Now» und «The Thin Red Line» orientiert. Mein Ziel war es, den realistischsten «Star Wars»-Film aller Zeiten zu machen.

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