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Neue Regisseurin für Kampusch-Film gefunden

Das Leben von Natascha Kampusch wird verfilmt (Archiv)

Das Leben von Natascha Kampusch wird verfilmt (Archiv)

Nach dem Tod von Bernd Eichinger im Januar steht nun eine neue Regisseurin für die Verfilmung der Vita von Natascha Kampusch fest. Constantin Film wird Eichingers letzte begonnene Arbeit 2012 von Sherry Hormann inszenieren lassen, meldet die «Süddeutsche Zeitung».

Eichinger hat 60 Seiten des Drehbuchs für die Verfilmung der Lebensgeschichte des Entführungsopfers hinterlassen. Eine Autorin soll das Skript jetzt fertigstellen. Über die Hauptrolle und die restliche Besetzung werde demnächst mit Hormann entschieden, so die Filmfirma.

Bernd Eichinger hatte die Rechte an der Biografie "3096 Tage" im Mai 2010 erworben. Kampusch war als zehnjähriges Mädchen im März 1998 auf dem Weg zu ihrer Schule in Wien-Donaustadt von Wolfgang Priklopil entführt worden. Der Nachrichtentechniker sperrte sein Opfer in ein winziges Kellerverlies in seinem Haus im niederösterreichischen Strasshof.

Im August 2006 gelang es Natascha Kampusch nach achteinhalb Jahren, in einem unbeobachteten Moment aus dem Garten zu fliehen. Priklopil nahm sich danach das Leben. Kampuschs Flucht und ihre ersten Fernsehinterviews danach erregten weltweites Aufsehen.

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