Eurovision Song Contest
Diese 14 Aargauer wollen für die Schweiz am Eurovision Song Contest durchstarten

Montagmorgen ist die Anmeldefrist für die Teilnahme am Eurovision Song Contest abgelaufen. 14 Aargauer Künstlerinnen und Künstler sind im Rennen um einen Startplatz für die Schweiz. Die unterschiedlichsten Beiträge machen es zur Geschmackssache.

Melanie Su
Merken
Drucken
Teilen
14 Aargauer wollen in die Fussstapfen der letztjährigen Siegerin Loreen aus Schweden treten. (Archiv)

14 Aargauer wollen in die Fussstapfen der letztjährigen Siegerin Loreen aus Schweden treten. (Archiv)

Keystone

Heute Morgen um acht Uhr ist die Anmeldefrist für Musiker abgelaufen, die für die Schweiz am Eurovision Song Contest teilnehmen wollen. Von den insgesamt rund 175 eingesendeten Musikvideos sind 14 Teilnehmer aus dem Aargau. Sie wollen genauso wie viele andere die Schweiz am Eurovision Song Contest 2013 in Malmö vertreten.

Dafür müssen sie sich zuerst einmal gegen die Schweizer Konkurrenz durchsetzen. Ab dem 15. Oktober können Internet-User für ihren Favoriten abstimmen. Eine Vorauswahl darf schliesslich live im Schweizer Fernsehen auftreten.

Von Volksmusik bis Rap, von Jung bis Alt, mit und ohne Erfahrung - bei der Eurovision darf fast jeder mitmachen. Eine breite Palette an Kandidaten stellt auch der Aargau.

Wer hat am meisten Erfolgspotenzial?

Die wohl bekannteste Aargauer Teilnehmerin ist Maya Wirz. Die Gewinnerin der Show «Die grössten Schweizer Talente» setzt auf ihre Stimmgewalt. Die gefühlvolle Ballade «Miracle of Love» soll ihr das Ticket nach Malmö buchen.

Bonnie & The Groove Cats spielen Rockabilly und kommen aus Lupfig. Der Song «Cool Down» ist ein akustisches, gemütliches Stück.

Warum nicht einmal volkstümlich? Zu Marcello Alexanders Lied «Im Hotel Mama» lässt es sich ganz gut schunkeln. Er kommt aus Oftringen.

Pech hatte letztes Jahr die Band um Sara McLoud. Sie mussten ihre Kandidatur zurückziehen, weil sie ihren Song zu früh veröffentlicht haben. Dieses Jahr versuchen sie es mit der Rockballade «Falling Down». Sie stammen von Aarau.

Bei Chaconia aus Baden singt Natalia Wohler, die an der Energy 11 in Zürich schon an einem Hit mitwirkte. Ihr Song «Wish» hat Ohrwurmpotenzial. Ob er bei den Schweizern ankommt, wird sich zeigen.

Sängerin Mariella Farré ist ausserdem Tanz-Trainerin und Choreografin, was deutlich wird in ihrem Dance Track «One of a kind».

Nilsa & Maning nice sind eine Band aus Strengelbach. Ihr Lied «Come and dance» mit afrikanischem Vibe und Schweizer Funk macht einfach gute Laune und kann als direkte Aufforderung verstanden werden: Aufstehen und Tanzen!

Über Monika Schär hat die Aargauer Zeitung bereits berichtet. Dem coolen Song «Good, Bad and Ugly» merkt man an, dass die Oftringerin Musik mit Herz und Seele macht.

Andy Bay aus Reinach besingt in seinem Lied «Online With You» die Liebe und Freundschaft via Emails und Chat.

Spreitenbacher Nick Bae begleitet sich an der Gitarre selbst und schickt seinen Rock-Pop-Song «The Source» ins Rennen.

Patric West feat. Martina Cikac aus Aarau lassen mittelalterliche Klänge aufkommen. Flötentöne und ein Sprachmix vervollständigen ihr mystisches Lied «Summer Meeting».

Deborah Rüegger und Nicolas Döbelin singen ein verträumtes Pop-Duett. Mit «Fly Away» wollen die Beiden aus Reinach abheben.

Der Würenloser Sänger und Songwriter Maury hat durch Co-Produktionen mit beispielsweise DJ Antoine schon Erfahrung. Seinem Track «Mon Bijou» hört man das an.

Nataly aus Wohlen hat eine ungewöhnliche Stimme und singt «From Berlin to Switzerland». Ihr Ziel: From Wohlen to Malmö!

Es gibt bekanntlich kein Geheimrezept für Erfolg an der Eurovision. Nun sind erstmal Abstimmer im Internet und Jury vom Schweizer Fernsehen an der Reihe. Ist ihr Urteil gefällt, können die Aargauer zeigen, ob sie ganz vorne mitmischen können.