Museum Blumenstein

Haushaltgeräte in Ausstellung: Mehr als nur Rahmbläser

Das Museum Blumenstein in Solothurn zeigt noch bis Ende April eine Ausstellung zur Industriegeschichte in der Region Solothurn. Industriegeschichte im Bild (4): Kisag Haushaltgeräte aus Bellach.

Anhand der Produkte, die hier ausgestellt werden, bietet sich ein Einblick in die Vielfalt industrieller Aktivitäten, von denen viele verschwunden sind. In einer Serie stellen wir Produkte und Firmen vor, die in der Ausstellung zu sehen sind. Heute: die Firma Kisag in Bellach.

Walter Kissling, Leiter der Abteilung Altstoffwirtschaft im Eidgenössischen Kriegswirtschaftsamt, sucht 1939 nach Wegen, aus Silberpapier Aluminium zurückzugewinnen. Als ihm dies gelingt, gründet er die Kisag, um das gewonnene Aluminium zu verwerten. Er beginnt mit der Herstellung von Dampfkochtöpfen, die er auf einer Amerikareise kennen gelernt hat. Es folgt die Entwicklung einer ganzen Palette nützlicher Küchengeräte, vom Kisag-Bläser bis zum Gasrechaud. Das Familienunternehmen ist in dieser Sparte auch heute noch erfolgreich tätig. Auf dem Bild zu sehen ist ein Pommes-frites-Schneider aus dem Jahr 1958. Weiter erkennbar sind links daneben Gaskerzen für Plattenwärmer; hinten ein oranges Gasrechaud von 1971.

Quelle: Informationen der Ausstellung «Von Tapeten zum Hüftgelenk», Museum Blumenstein, Solothurn, bis 28.April 2013

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