Jazzfestival

Festival da Jazz in St. Moritz mit Starbesetzung

Heidi Happy singt auch in St. Moritz

Heidi Happy singt auch in St. Moritz

Am diesjährigen Festival da Jazz St. Moritz treten weltbekannte Musiker wie Richard Galliano, Monty Alexander oder Billy Cobham auf. Auch die Schweizer Szene ist mit Heidi Happy, Sophie Hunger, Vera Kaa und Daniel Schnyder gut vertreten.

Das Festival bietet vom 16. Juli bis am 16. August 25 Konzerte im Dracula Club, den Gunter Sachs 1974 gegründet hatte und dem heute dessen Sohn Rolf als Präsident vorsteht. Wegen seiner bescheidenen Grösse garantiert das Lokal eine intime Atmosphäre: Platz hat es nur für jeweils 150 Personen.

Das Festival eröffnet der britische Hammond-Organist James Taylor mit seinem Quartett. Während der "Hammond-Nights" werden ausserdem Barbara Dennerlein und Joey DeFrancesco auftreten.

Ein Höhepunkt sind die beiden Konzerte des 80-jährigen Miles-Davis-Schlagzeugers Jimmy Cobb, der mit "Kind of Blue" eines der berühmtesten Jazz-Alben aller Zeiten einspielte.

Cobbs Auftritte am 14. und 15. August finden genau 50 Jahre nach dem Erscheinen dieses über sechs Millionen Mal verkauften Tonträgers statt. Begleitet wird der Schlagzeuger vom Jazzquartett des Schweizers Roman Schwaller.

Zu entdecken gibt es den Pianisten Jan Lundgren und die Sängerin Rigmor Gustafsson aus Skandinavien, aus der Schweiz das Trio des Pianisten Stefan Rusconi. Als weiteren Höhepunkt bezeichnen die Veranstalter den Auftritt von Sophie Hunger, die ihr Konzert "unplugged", also ohne elektronische Verstärung geben wird.

Billy Cobham, der im Mai seinen 65. Geburtstag feiern konnte, spielt aus seiner neuesten CD "Fruit from the Loom". Cobham schlage mit seiner Band "einen Bogen von der Fusion-Musik der Siebzigerjahre zu aktuellen World-Music-Trends", schreiben die Organisatoren.

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