Fabienne Louves

Fabienne Louves hat ihre Traumwohnung gefunden

Fabienne Louves’ erste eigene Wohnung: «Es muss vor allem gemütlich sein.»  (Bild: Chris Iseli)

Fabienne Louves

Fabienne Louves’ erste eigene Wohnung: «Es muss vor allem gemütlich sein.» (Bild: Chris Iseli)

«Ich wollte schon immer in einem Hochhaus wohnen», sagt Fabienne Louves (23). Die Music-Star-Gewinnerin von 2007 hat sich diesen Traum nun verwirklicht und vor kurzem ihre erste eigene Wohnung bezogen.

Von Siliva Schaub

Die Skyline und das Grossstadtleben von New York sind es nicht, was Fabienne Louves zum Leben braucht. «Nein, mein Herz schlägt für die Schweiz», sagt die Sängerin in breitem Lozärner Dialekt. Das pulsierende Leben mag sie gleichwohl. «Ich habe es nicht gerne ruhig», sagt die quirlige Luzernerin mit karibischen Wurzeln. Da trifft es sich gut, dass ihre 3½-Zimmer-Wohnung in einem Hochhaus mit 30 Parteien liegt, zudem übers Dach die Kampfjets krachen und unten die Eisenbahn vorbeirattert. Doch dazwischen präsentiert sich das, was Fabienne ebenso sehr mag: die Aussicht auf den Pilatus und die ganze Alpenkette. «Herrlich, nicht», meint sie und lehnt sich stolz an die Bar, die die Küche vom Wohnzimmer trennt.

Stolz ist die Sängerin ohnehin über ihre erste eigene Wohnung. Das Wohnzimmer hat sie mit einem grossen schwarzen Lounge-Sofa und unzähligen Kissen eingerichtet. Darauf lässt sich gemütlich kuscheln oder es auch mal für den Fotografen effektvoll als Trampolin benutzen. An der Wand hängt ein Bild eines Zebras, das die Farben des Raumes stimmungsvoll aufnimmt. Dazu schlichte Ikea-Lampen. «Die finde ich einfach toll.» Deshalb gibts gleich drei Stück davon. «Hauptsache, es sieht gemütlich aus.»

Am anderen Ende steht ein weisser Esstisch mit einem Riesenspiegel. Ein Relikt aus ihrer Kinderzeit. «Den schenkte mir einst mein Vater, als ich in einer Girlgroup mitwirkte. Davor habe ich jeweils meine Choreografien einstudiert.»

In warmen Orange- und Brauntönen hat sie hingegen das Schlafzimmer eingerichtet, «in Buddha-Farben». Ihr absoluter Lieblingsraum - abgesehen vom Ankleidezimmer. Eine Wundertüte für wühlfreudige Fashionistas: Gestelle mit lauter Schuhen, Garderoben mit unzähligen Handtäschchen, Schachteln mit Gürteln und Wandhaken mit Kettelchen und Armreifen. Fein säuberlich wahrt die Sängerin Ordnung in ihren Schätzen. «Ich habs gerne aufgeräumt.»

Nein, einen Schuhtick habe sie nicht, meint sie lachend. «Höchstens eine Schwäche für Handtäschchen.» Und sie rückt das weisse Stück von Chanel fürs Foto ins richtige Licht. «Es fällt mir einfach schwer, etwas wegzuwerfen», gibt sie zu. In dieser Fülle von Kleidern und Accessoires entdeckt man auch ein Keyboard. Darauf übt sie ihre Songs ein. «Nicht zu laut, sonst muss ich noch Gage verlangen», scherzt sie.

Nur: So richtig geniessen konnte sie ihre neue Wohnung bisher noch kaum. Erst vor zwei Monaten ist sie hier eingezogen, nachdem sie vorher in einer Frauen-WG in Luzern gewohnt hatte. «Ein idealer Übergang von Zuhause in eine eigene Wohnung», findet Fabienne Louves. Das Mietobjekt hat sie über die Immobilienverwaltung erhalten, wo sie einst ihre Lehre machte. Die Vorgabe: Es muss ein Hochhaus sein. Zudem liegt ihr neues Zuhause nur drei Minuten von den Eltern entfernt. Ganz praktisch, weil sie dann regelmässig vorbeischauen kann. Sonntagmittags zum Beispiel, wenn ihr Bruder ebenfalls mit der ganzen Familie dort ist und der Vater für alle kocht. Oder wenn die Eltern ihre beiden Hunde Shila, einen Chihuahua, und Joya, einen Cairn-Terrier, hüten.

Das kommt derzeit häufig vor, weil sie für ihre neue CD «Fabulös» ständig unterwegs zu Interviews und Promotion-Veranstaltungen ist. «Ein Mega-Stress, aber es macht Spass.» Trotzdem hat sie ihren 50-Prozent-Job bei einer Stellenvermittlung noch nicht aufgegeben. Auch wenn demnächst die Proben mit der Band beginnen. Im Sommer sind einige Auftritte an Open Airs geplant, im Herbst soll es auf Clubtour gehen.

Dabei sei sie eigentlich eher der häusliche Typ, meint Fabienne Louves. Sie lädt gerne Freunde ein - zum Pokern etwa oder einfach zum DVD-Schauen wie mit Music-Star-Freundin Börni. Dann stellt sie sich auch gerne hinter den Herd und kocht. Zum Beispiel ihr Lieblingsgericht Riz Casimir.

Und da ist auch der Sport, der seit rund eineinhalb Jahren einen wichtigen Platz in ihrem Leben einnimmt. Man sieht es ihr an: Die einst leicht pummelige Fabienne hat 15 Kilo abgenommen, ist gertenschlank und strahlend schön. Der Grund ist kein neuer Mann an ihrer Seite. Höchstens der Personaltrainer, der einmal pro Woche mit ihr die Muskeln stählt. Oder die Ernährungsberaterin. Heute steht nur noch im Kühlschrank, was auch gesund ist: Gemüse, Salat, Pouletbrust. Ein paar Willisauer Ringli gönnt sie sich trotzdem hin und wieder. «Und sicher auch ein Osterhäsli.»

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