Insgesamt wurden in den Basler Museen 2009 exakt 1'647'456 Besucherinnen und Besucher gezählt. Das sind 352'090 oder 27 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Museumsdienste Basel am Donnerstag mitteilten.

Am meisten Eintritte waren mit 1'745'142 im Jahr 2004 dank der erfolgreichen Tutanchamun-Ausstellung im Antikenmuseum verzeichnet worden. Zu verdanken ist das starke Wachstum im vergangenen Jahr in erster Linie der grossen Van Gogh-Schau.

Diese bescherte dem Kunstmuseum Basel rund 552'000 Eintritte und wurde so zu dessen erfolgreichster Ausstellung. Das Kunstmuseum konnte dadurch die Besucherzahl um 206,8 Prozent auf insgesamt 665'233 steigern und für einmal die Fondation Beyeler von ihrem Spitzenplatz verdrängen.

Die Fondation selbst erzielte nach einem Rückgang im Vorjahr einen Besucherzuwachs um 9 Prozent auf 325'759. Publikumsmagnete in Riehen BS waren namentlich die Giacometti- und die "Bildwelten"-Ausstellung.

Die beiden weiteren Basler Museen mit über 100'000 Eintritten mussten dagegen einen Besucherrückgang verbuchen: Beim Historischen Museum ging die Zahl der Eintritte um 3,1 Prozent auf 142'906 zurück; im Museum Tinguely sank sie um ein Prozent auf 117'356.

Im Museum der Kulturen brach die Besucherzahl um 51,6 Prozent auf 25'274 ein, während das Naturhistorische Museum einen Rückgang um 37,7 Prozent auf 90'028 Eintritte hinnehmen musste.

In beiden Fällen begründen die Museumsdienste die negative Entwicklung mit Umbauten und Sanierungsarbeiten, die Teilschliessungen erforderten und grosse Sonderausstellungen verunmöglichten.