Museumsnacht 2018

Berner Museumsnacht zieht erneut Scharen an

An der Museumsnacht haben rund 40 Institutionen ihre Tore für Besucher geöffnet. Hier stehen die Leute Schlange vor dem Kunstmuseum Bern.

An der Museumsnacht haben rund 40 Institutionen ihre Tore für Besucher geöffnet. Hier stehen die Leute Schlange vor dem Kunstmuseum Bern.

Die Berner Museumsnacht zieht auch in diesem Jahr die Massen an. Das zeigte sich zu Beginn des Anlasses am frühen Freitagabend. Vor dem bunt beleuchteten Bundeshaus beispielsweise war schon kurz nach dem Start zur Museumsnacht eine lange Menschenschlange zu sehen.

Die Personen warteten darauf, während Führungen das Parlamentsgebäude kennenzulernen. Auf dem Bundesplatz hatten sich auch Schlangen vor den Informations- und Ticketschaltern gebildet. Reges Treiben herrschte ebenfalls vor dem Museum für Kommunikation und dem Historischen Museum, wie ein Augenschein zeigte.

Die diesjährige Berner Museumsnacht ist die sechzehnte. Die Organisatoren erwarten rund 100'000 Museumseintritte. Da sie davon ausgehen, dass die Teilnehmer durchschnittlich drei bis vier Institutionen betreten, entspricht das zwischen 25'000 und 33'300 Personen.

40 Museen, andere Institutionen und "Gäste" beteiligen sich am Anlass. Zu den Gästen zählt etwa der Stadtberner Energieversorger ewb, der unter anderem Führungen durch seine Energiezentrale Forsthaus anbietet. Wie immer sind ausser spannenden Ausstellungen auch Musik, Theater und Kulinarisches Teil der Museumsnacht.

Ausserdem chauffieren erneut Mitglieder des Oldtimer-Clubs Bern Besucher in historischen Autos durch die Bundesstadt. Dies unter dem Titel "Das fahrende Museum".

Zu reden gegeben hatte vor der diesjährigen Austragung, dass die Direktion des Hotels Bellevue in Erwägung zog, einen Panzer vor dem Fünfsternhaus aufzustellen. Das Hotel erinnert dieses Jahr daran, dass es während des Ersten Weltkriegs Quartier von General Wille war. Die Idee wurde aber fallengelassen.

Die erfolgreichste Berner Museumsnacht war bisher die zehnte Ausgabe im Jahr 2012. In jenem Jahr registrierte der Organisator - der Verein Museen Bern - 135'264 Eintritte oder also zwischen 34'000 und 45'000 Personen.

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