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Hart, aber Köppel

Am letzten Montag durfte Köppel in der ARD-Sendung «Hart, aber fair» nun auch noch Journalisten als «Gerichtshöfe der Moral» diffamieren, die kritisch über die Fifa und Sepp Blatter berichten.

Am letzten Montag durfte Köppel in der ARD-Sendung «Hart, aber fair» nun auch noch Journalisten als «Gerichtshöfe der Moral» diffamieren, die kritisch über die Fifa und Sepp Blatter berichten.

Wo Schweiz draufsteht, ist Roger Köppel drin. Zumindest in den grossen deutschen TV-Talk-Shows. Köppels Weltsicht gehört zur Schweiz. Es gibt aber auch noch andere Meinungen. Eine Polemik.

Wo Schweiz draufsteht, ist Roger Köppel drin. Zumindest in den grossen deutschen TV-Talk-Shows. Seit Jahren tingelt der «Weltwoche»-Chef durch die Politsendungen und erklärt die Welt aus Schweizer Warte.

Es ist eine Welt, in der kaum noch Freiheit und Demokratie herrschen – ausser in der Eidgenossenschaft. Doch auch dort sind diese Grundwerte akut bedroht von der EU, den Asylbewerbern und vom Islam.

Am letzten Montag durfte Köppel in der ARD-Sendung «Hart, aber fair» nun auch noch Journalisten als «Gerichtshöfe der Moral» diffamieren, die kritisch über die Fifa und Sepp Blatter berichten.

Köppels Weltsicht gehört zur Schweiz. Es gibt aber auch noch andere Meinungen. Darum, liebe Kolleginnen und Kollegen der deutschen Service-public-Sender: Versucht es mal mit einem neuen Namen. Und wenn es dann wirklich wieder Köppel sein muss, schreibt wenigstens neben den Beruf «Chefredakteur» auch noch seinen neuen Job: Nationalratskandidat, SVP. Einfach der Transparenz wegen.

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