Kommentar

Zurück zur Sachlichkeit

Im Balsthaler Gemeindehaus hat man die Nase gestrichen voll.

Im Balsthaler Gemeindehaus hat man die Nase gestrichen voll. Von den Vertretern der kkB, der kritisch konstruktiven Bauschtlern, und dem seit zwei Jahren dauernden «Gstürm» um die Tempo 30-Zone und den zur Verkehrsberuhigung angebrachten blauen Parkfelder auf den Quartierstrassen auf Gemeindegebiet. Die kkB stemmt sich nämlich mit möglichst grosser politischer und polemischer Wucht gegen alle Beschlüsse, die diesbezüglich im Gemeinderat gefällt wurden und werden: mit Petition, Postulat, mit Unterschriftensammlung und jetzt mit der Einberufung der ausserordentlichen Gemeindeversammlung. Man kann argumentieren: Das ist ihr gutes, demokratisches Recht.

Oder man kann entnervt diese Parteivertreter verunglimpfen, beschimpften und lächerlich machen. Leider hat sich im Balsthaler Gemeindehaus diese Haltung gegenüber dem unliebsamen «Gegner» eingeschlichen. Wer das Info-Blatt aus dem Gemeindehaus liest, in welchem über die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung berichtet wird, ist als neutraler Leser – gelinde gesagt, konsterniert. Die kkB wisse selber nicht genau, was sie wolle heisst es da in sarkastischem Unterton.

Bei allem Verständnis über den Ärger mit den Anwürfen seitens der kkB an den Gemeinderat und die Verwaltung muss man aber trotzdem erwarten dürfen, dass die Stimmbürger auf eine neutrale Art und Weise über die Fakten und das Prozedere zu dieser ausserordentliche Gemeindeversammlung nformiert werden. Im Vertrauen darauf, dass der mündige Stimmbürger weiss, welches in dieser Sache die richtige Entscheidung sein wird. Hoffentlich ist es für die geforderte Sachlichkeit noch nicht zu spät.

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