Zack! Und schon ist Juli. Unglaublich, dass schon Hochsommer sein soll. Das haben wir Solothurner bis anhin noch gar nicht realisiert. Klar, die Hafebar ist schon eine Weile lang offen, am Aaremürli treffen sich abends auf beiden Flussseiten Jung und Alt, auch die Badi hat ihre Tore schon länger geöffnet – aber von Hochsommer kann noch keine Rede sein. Denn vor dem «Hoch» im Sommer braucht es zuerst noch ein Hoch. Also weg mit dem Tief.

Der Monatsname «Juli» kommt ja bekanntlich von Julius Caesar. Und der war ein Diktator und Regent. Also befehlen wir dem Juli, schön zu sein, heiss zu sein.
Ein Hoch auf den Hochsommer.

Wir wollen schwitzen! Und schliesslich beginnen ja heute in einer Woche die Sommer- und nicht die Herbstferien.

Zack! Und schon Matura! Was sich während mehrerer Jahre als «langwierig» angefühlt hat, ist nun doch schneller als erwartet zu einem Ende gekommen: Der «12er-Jahrgang» der Kanti Solothurn geht von der Schule. Grund genug, heute Abend im Kofmehl so richtig abzufeiern. Eine «Poardy», bei der man sich einmal nicht gebildet benehmen muss, die erstandene Reife quasi beiseiteschiebt. Maturanden im Hoch! Ob sich dies im Quartier rund ums Kofmehl bemerkbar macht?

Zack! Und schon im Viertelfinal. Leider nicht unsere Schweizer, aber immerhin wird auch an diesen Abenden wieder gekickt. Ein Grund, den Match in einer unserer Solothurner Fan-Zonen zu erleben. Wer das bis jetzt noch nicht getan hat (aufgrund des Tiefs?), sollte dies schnellstens nachholen, denn die Veranstalter haben wirklich ein tolles Ambiente geschaffen. Und gewinnt sogar die favorisierte Mannschaft, kann gemeinsam gejubelt und getanzt werden.

Apropos tanzen: Morgen findet im Konzertsaal die erste «Solothurner Tanznacht» mit Livemusik statt. Eine Möglichkeit für Anti-Fussball-Fans, den Abend fern vom Tschutten zu verbringen. Ach ja, was kommt eigentlich NACH dem grossen Finale? Fallen alle Fans in eine Post-EM-Depression? Spricht man in diesem Zusammenhang von «Torschluss-Panik»? Oder freuen sich Anwohner beim Dornacherplatz wegen der einkehrenden Ruhe? Was soll man an den Abenden DANACH machen (abgesehen von einem «Leben ohne Kanti»)? Ist doch klar, was danach kommt: der Hochsommer! Voilà ...