Persönlich

Raclette mit  ...

Binationale Beziehungen haben viele Facetten. Beispielsweise Raclette mit Cevapcici.

Binationale Beziehungen haben viele Facetten. Beispielsweise Raclette mit Cevapcici.

Binationale Beziehungen können anstrengend sein. Dabei rede ich nicht mal von unterschiedlichen Wahrnehmungen und Wertesystemen, die es geben kann. Die kommen nämlich in allen Beziehungen vor, nur sind sich binationale Paare derselben häufiger bewusst. Entsprechend gut haben sie gelernt, zu kommunizieren, eins zu null für uns, quasi.

Aber es kann auch nerven. Vor allem dann, wenn man sich Daten schlecht merken kann, so wie ich. Weihnachten geht noch, der 1. August natürlich auch. Schon Ostern vergesse ich aber regelmässig. Und seit ein paar Jahren muss ich mir noch ganz viele andere Daten merken. Meine Nachlässigkeit wurde im ersten Beziehungsjahr nämlich mit Whatsapp-Nachrichten, die mit gehässigen Smileys versehen waren, bestraft, weil ich meine Wochenenden bereits verplant hatte und deshalb wichtige Feiertage und damit Familienfeiern verpasste.

Seit ich mir alle wichtigen Daten in meinem Kalender eingetragen habe, lebe ich viel entspannter. Und ich kann die zahlreichen Vorteile, die mehr Feiertage mit sich bringen, in vollen Zügen geniessen. Mehr Feiertage bedeutet auch mehr Festessen. Weihnachten mit Fondue und Mailänderli, Bajram mit Pite und Baklava. Und an den Nationalfeiertagen kann man ja das Beste aus beiden Kulturen essen. Raclette mit Cevapcici, zum Beispiel.

rebekka.balzarini@chmedia.ch

Autor

Rebekka Balzarini

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