Nach dem Verkauf der Avag-Anteile durch die Alpiq wird die EBM (Genossenschaft Elektra Birseck) mit Sitz in Münchenstein BL die starke Partnerin in der Energieversorgung der Region Olten. Die EBM verbindet mit der Avag, der Betriebsgesellschaft a.en und sbo eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit, unter anderem im Betrieb von überregionalen Netzen. Zusammen versorgen die Unternehmen bereits heute wesentliche Teile des Kantons Solothurn sicher mit elektrischer Energie.

Mit der neuen Besitzstruktur ergibt sich für die Stromkunden der Region Olten, die beteiligten Partner und Eigentümer eine Win-win-Situation. Avag, sbo und a.en bleiben weiterhin stark in der Region Olten verankert und sorgen für die bewährte und reibungslose Versorgung der rund 30 000 Kunden in 18 Gemeinden mit Strom, Gas und Wasser. Mit Blick auf eine vollständige Marktöffnung sind Effizienzgewinne realisierbar, weil insbesondere bei aufwendigen IT-Systemen Synergien und Skaleneffekte genutzt werden können.

Eine Lösung mit der EBM an der Spitze ist, aus regionalpolitischer Sicht, eine optimale Lösung. Weniger vorteilhaft wäre eine Übernahme des Avag-Aktienpakets der Alpiq durch reine Finanzinvestoren gewesen.

Und EBM, sbo und UBS-CEIS haben bereits Zukunftspläne: Sie wollen die erfolgreiche Zusammenarbeit der Avag/a.en langfristig und marktorientiert an den bisherigen Standorten fortführen. Davon profitieren auch die Kundinnen und Kunden. Der neue gemeinsame Netzverbund umfasst grosse Teile des Kantons Solothurn, grosse Teile des Kantons Basel-Landschaft und einen Teil des Elsass. Zudem soll die Avag zusammen mit a.en/sbo und EBM ein überregional stark verankertes Gefäss bilden, dem sich in Zukunft weitere Netzeigentümer und -betreiber anschliessen können. Das tönt doch vielversprechend.