Kaum bekam mich die Frau zu Gesicht, riss sie die Augen auf. Floh, suchte die Hostess, beschwerte sich empört. Die Flugzeugcrew ersparte es der verschleierten Dame dann, neben einem Ungläubigen zu sitzen. Oh, ein Mann!

Okay – das war Oman. Die muslimische Welt – Inschallah. «Wenn in Rom, dann tu, wie die Römer tun.» Shakespeare ist seit 400 Jahren tot. Sein Rat aber gilt, egal ob Rom oder Oman. Natürlich auch im Shakespeare-Land. Doch jetzt soll eine Schabracke wie in Oman auch in London ein Flugzeug besteigen dürfen mit der Garantie, dass der Leibhaftige nicht daneben sitzt.

Für Muslime in Grossbritannien wurde eine Fluggesellschaft gegründet, Firnas: Halal-Fleisch an Bord, kein Alkohol. Firnas will die üblichen Verdächtigen unter den muslimischen Städten anfliegen, später auch New York. Der Gründer, ein Mann aus Bangladesh, verkaufte zuvor Parfüms in England, Duftnote Tausend-und-eine-Nacht. Lebte von arabischen Ölen, leistete der Verführung Vorschub, Schleiertänzen in bestirnter Wüstennacht – und baut jetzt Scharia-Jets! Männer Gottes, der Zwinglianismus greift definitiv global um sich.