Kommentar

Jetzt muss gestritten werden

Zum ersten Mal seit Jahrhunderten können Biberister, Derendinger, Luterbacher, Solothurner und Zuchwiler entscheiden, ob ihre Gemeindegrenzen richtig gezogen sind. (Archiv)

Zum ersten Mal seit Jahrhunderten können Biberister, Derendinger, Luterbacher, Solothurner und Zuchwiler entscheiden, ob ihre Gemeindegrenzen richtig gezogen sind. (Archiv)

Knapp anderthalb Monate vor den vorentscheidenden Gemeindeversammlungen zur Fusion Top 5 ist die Debatte darüber lanciert, ob sich fünf Gemeinden in der Region Solothurn zusammenschliessen sollen.

Lieber spät als überhaupt nicht. Knapp anderthalb Monate vor den vorentscheidenden Gemeindeversammlungen zur Fusion Top 5 ist die Debatte darüber lanciert, ob sich fünf Gemeinden in der Region Solothurn zusammenschliessen sollen.

Es dauerte lange genug, bis sich Befürworter und Gegner gruppiert hatten. Doch für eine Diskussion über ein derart wichtiges Geschäft darf es nie zu spät sein.

Zum ersten Mal seit Jahrhunderten können Biberister, Derendinger, Luterbacher, Solothurner und Zuchwiler entscheiden, ob ihre Gemeindegrenzen richtig gezogen sind.

Wollen sie innerhalb ihres Gebiets politisch eigenständig bleiben oder streben sie die Vereinigung an?

Zur Beantwortung dieser Fragen, falls die Stimmbevölkerung am 8. Dezember denn auf das Fusionsgeschäft eintritt, können die Vertreter der Pro- und Kontra-Komitees beitragen.

Immerhin einige gewichtige Namen, darunter den bekannten Unternehmer Josef Maushart, haben die Befürworter in ihren Reihen.

Mit weiteren Männern und Frauen aus Wirtschaft, Politik und Kultur sind sie zumindest auf der institutionellen Ebene breiter abgestützt als die Gegner.

Die namhaften Köpfe haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Stimmverhalten. Doch am Ende wird jeder Einzelne abwägen müssen, ob er mehr Chancen oder mehr Risiken in einer Fusion sieht.

Will er mehr geteilte Verantwortung für die «Hauptstadtregion» Solothurn, oder will er das Erreichte in kleinen Einheiten eigenständig weiterentwickeln?

Darüber muss mit offenem Visier gestritten werden. @christof.ramser@azmedien.ch

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