Diese Differenz hat zu vehementen Reaktionen der Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten geführt.

Gut so. Andernorts werden bei Kostensteigerungen im Sozialbereich die Hände resignierend verworfen. Gejammert wird landauf und landab über Vorgaben vom Kanton, Vorgaben vom Bund und Vorgaben vom Verband. Das Fazit lautet dann meistens: Wir müssen zahlen, wir sind machtlos. Stimmt nicht, sagen die Bucheggberger. Sie wollen rechnen und die Zahlen schwarz auf weiss auf dem Tisch haben.

Es ist wahrscheinlich, dass die bisher gemachte Rechnung der Nachprüfung standhält. Denn – das wird immer wieder behauptet – die Bucheggberger bleiben länger daheim und nutzen deshalb die Spitex stärker als in anderen Gemeinden. Das belastet die Rechnung der Spitex Bucheggberg im Vergleich übermässig stark und könnte die eingangs erwähnte Differenz erklären. Vermutet wird zudem, dass die Bucheggberger später ins Altersheim gehen und dadurch die Gemeinden in dieser Rechnung entlasten.

Diese Rechnung muss auch gemacht werden, will man die Kosten in der Altenpflege vergleichen. Gut möglich, dass dann der gebeutelte Spitexpräsident aus dem Bucheggberg mit seiner Aussage recht bekommt: «Ich gehe davon aus, dass es günstiger ist, wenn die Leute länger zu Hause bleiben können.»