Balmberg

Der Berg ist tot, hoch soll er leben

Saison hat begonnen: Otto Fischer reicht am Skilift Balmberg wieder die Bügel (Archivbild).

Saison hat begonnen: Otto Fischer reicht am Skilift Balmberg wieder die Bügel (Archivbild).

Hans Küpfer sorgt sich im Jubiläumsjahr um die Zukunft des Schneesports auf dem Balmberg. Droht nun der Niedergang der Skischule respektive des Schneesports auf dem Balmberg?

Einrichtungen wie die Skischule und der Skiverleih von Hans Küpfer auf dem solothurnischen Balmberg sind Gold wert. Da bietet einer einen Service, von dem unzählige Menschen seit 50 Jahren in der Region profitiert haben und weiterhin profitieren. Auch Hans Küpfer hat profitiert. Die Rede ist nicht von Geld. Er hat unzählige schöne Momente erleben dürfen und das getan, was ihm Spass bereitet.

Er hat aber auch miterleben müssen, wie die Konkurrenz nachzieht. Auf dem Berg, im traditionellen Schneesportmonat Februar, ist er für die Anfänger Ansprechperson Nummer eins. Unten in der Stadt konkurrenziert aber der Balmberg mit anderen Skiorten, und auch der Skiverleih hat längst in der Migros Einzug gehalten. 

Es wäre ein Leichtes, den drohenden Niedergang der Skischule, ja gar des Schneesports auf dem Balmberg zu beschwören und gleich noch mit dem Klimawandel zu erklären.

Gemach, gemach, wir sind noch lange nicht so weit. Es wird weiterhin Schnee auf dem Balmberg haben, es wird dort weiterhin Menschen geben, die sich für andere einsetzen und die Nischenmärkte besetzen oder gar neue wie einen Seilpark und das Alpaka-Trekking schaffen. Vor allem wird es weiterhin Menschen in der Region geben, die – sobald sie den ersten Schnee schnuppern – sehnsuchtsvoll zum Berg hoch schauen und das Angebot dort oben nutzen werden. Wenn es denn vorhanden ist und den Bedürfnissen entspricht.

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