Ferienreisen im Zug sind attraktiv. Die Züge verkehren in der Regel bequem, pünktlich und kostengünstig. «Ich begrüsse Sie im Regionalexpress von Lübeck nach . . . », die Stimme wird zu einem unverständlichen Raunen und versiegt dann gänzlich.

Viele Kilometer später heisst der Zugbegleiter weitere Fahrgäste willkommen und wünscht ihnen eine gute Fahrt nach «krckkrck und krkckkrck».

Zwischen Stralsund und Wismar rattert dann eine Stimme die Haltestellen in einem Tempo runter, bei dem man als Schweizer, der deutschen Sprache doch einigermassen mächtig, nicht folgen kann.

Kurz vor dem Endbahnhof informiert die Stimme wieder über die möglichen Anschlüsse, dumm nur, dass man sie nicht versteht, weil entweder zu leise oder – «krckkrck» – gestört, beziehungsweise meistens beides zusammen.

Das ist in anderen Ländern auch nicht anders: «Mesdames et Messieurs, notre TGV krckkrck et le bar vous krckkrck». Am besten geht man selber schauen, was die Bar in der Mitte der Komposition so alles zu bieten hat oder eben auch nicht.

Und bei uns? Wie im Ausland. Meistens sind Durchsagen nur dann gut verständlich, wenn sie vom Automaten mit der sympathischen weiblichen Stimme kommen. Zur Weiterbildung sollten Zugbegleiter einen Tag lang ihre eigenen Ansagen anhören müssen. Und zur Strafe.