Polemik

Fluri und Köppel narren alle

Wo sich Roger Köppel und Kurt Fluri gegenübertreten werden, werden normalerweise viel Konfettis herumgeworfen.

Wo sich Roger Köppel und Kurt Fluri gegenübertreten werden, werden normalerweise viel Konfettis herumgeworfen.

Was tun, wenn die Realität plötzlich alles überholt? Diese Frage stellen sich Satiriker, nachdem Donald Trump ins Weisse Haus eingezogen ist. Der neue US-Präsident fühlt sich selbst dafür verantwortlich, die Irrungen des politischen Betriebs zuzuspitzen. Auch den Schnitzelbankgruppen in Solothurn sind solche Fragen nicht fremd. Um das Thema «Die Zuwanderungsinitiative und ihre Umsetzung» kommen sie nicht herum, seit der Solothurner Stadtpräsident und FDP-Nationalrat Kurt Fluri deswegen von der «Weltwoche» als «Totengräber der Demokratie» beschimpft worden ist. Deren Chefredaktor und SVP-Nationalrat Roger Köppel ist der neue Erzfeind Fluris. Die Krönung ihres Streits war ein Wortgefecht, in dem sie sich üble Schlötterlig anhängten.

Wie kann man das also noch toppen? Die Schnitzelbänkler setzen auf ihr bewährtes Mittel: die Übertreibung. Auch bei ihren Auftritten am Dienstagabend, wenn die Fasnacht in Solothurn auf ihren Höhepunkt zusteuert. Blöd nur, dass sich Fluri und Köppel zeitgleich weiterstreiten – auf einem Podium in Grenchen. 2017 ist kein gutes Jahr für die Humoristen dieser Welt.

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