Apropos

Das (unnötige) Weihnachtsbier

Ein Bierchen wurde der Frau unseres Autors zum Verhängnis.

Ein Bierchen wurde der Frau unseres Autors zum Verhängnis.

Der Donnerstagnachmittag zog sich in die Länge. Mein Mädchen und ich waren zu einer Feier eingeladen, die sich mehrheitlich im Freien abspielte. Wieder zu Hause, so gegen 19 Uhr, schlug ich ihr vor, gemeinsam noch auf ein Weihnachtsbier zu gehen. Vielleicht nach Zofingen und nur für eine halbe Stunde. Wir kommen grad vom Bier, meinte die Gute, kurz bevor sie auf der Treppe ausrutschte und unsanft stürzte.

Sofort eilte ich zu ihr, um erste Hilfe zu leisten. Haben Sie schon jemanden gesehen, der mit Zehen das Victory-Zeichen macht? Ich jetzt schon. Klare Sache, die Zehen sind gebrochen. Sofort chauffierte ich die Patientin in die Notfallabteilung des Spitals Zofingen. Dort übergab ich die Humpelnde den Fachleuten. Ein Arzt sagte, er würde meine Frau so für eine halbe Stunde übernehmen. Sie zu mir: «Du kannst derweil ja ins Städtchen.» Was soll ich sagen. Sooo nötig hatte ich das Weihnachtsbier auch wieder nicht.

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